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Neonazis mit Sprengstoff in Rheinland-Pfalz/NRW verhaftet

In Rheinland-Pfalz (Lauterecken) und NRW (Mettmann bei Düsseldorf) wurden Ende Dezember zwei Neonazis von der Polizei verhaftet, bei ihnen wurden mehr als 150 Kilogramm Sprengstoff (andere Berichte sprechen von illegaler Pyrotechnik) gefunden. Sie sollen Verbindungen zur Neonazi-Terrorgruppe „Old School Society“ gehabt haben. Siehe Presseartikel.

Vortrag zum Naziaufmarsch in Remagen am 10.11.

Im Rahmen der Anarchist Kitchen findet im AZ Aachen am 10.11. ein Vortrag zum Naziaufmarsch in Remagen statt, der am 12.11. angemeldet ist.
Am 12.11. werden auch Antifaschist*innen aus Aachen zu den Gegenprotesten fahren, ein Treffpunkt wird im Laufe der Woche hier angekündigt.
Mehr Infos zum Aufmarsch und zur Anarchist Kitchen bei den Freund*innen von Diskursiv.

Aufruf zur anarchistischen Demonstration in Den Haag (NL)

Dokumentation: Demonstration in Den Haag, Niederlande: Bekämpft Repression! Stoppt die Repression gegen AntifaschistInnen und AnarchistInnen

Am Samstag, den 19. November gibt es in Den Haag eine Demonstration gegen die Repressionswelle, der Den Haager AntifaschistInnen und AnarchistInnen seit dem letzten Jahr ausgesetzt sind. Wenn jemand eine(n) von uns angreift, greift uns alle an. Solidarität durch Kampf!

Im letzten Jahr wurde die Repression gegen AntifaschistInnen und AnarchistInnen deutlich verschärft, mit Den Haag im Zentrum des Geschehens. Als Versuch den Kampf gegen die rassistische, gewalttätige und mörderische Polizei zu zerschlagen, wurde AnarchistInnen ein Aufenthaltsverbot für das Viertel Schilderswijk erteilt. Danach wurde ein weiteres Aufenthaltsverbot ausgesprochen, dieses Mal gegen AntifaschistInnen, die sich den extrem-rechten Pegidademonstrationen entgegenstellten. 50,000 Euro Schadensersatzforderungen wurden mehreren Anarchisten auferlegt, die Widerstand gegen die Räumung des Sozialen Zentrums De Vloek geleistet haben, das für 13 Jahre besetzt war. Der Bürgermeister versuchte auch das lokale Autonome Zentrum zu schließen. Außerdem wurden anschließend Demonstrationen verboten, Leute wurden zu Hause und auf der Straße von der Polizei eingeschüchtert, zahlreiche präventive Festnahmen wurden durchgeführt und Versuche unternommen, Spitzel zu rekrutieren.

Aber es handelt sich nicht nur um Angriffe gegen einzelne AnarchistInnen und AntifaschistInnen. Es ist ein Angriff gegen alle, die gegen Rassismus kämpfen, es ist ein Angriff gegen alle, die für eine Welt ohne Ausbeutung und Diskriminierung stehen, es ist ein Angriff auf uns alle. Und dieser Angriff kann nicht unbeantwortet bleiben. Die ist ein Solidaritätsaufruf, weil Solidarität unsere Waffe gegen die Isolation ist, die von der Polizei und dem Bürgermeister aufgezwungen wird. Wir müssen unsere autonomen Räume und Strukturen verteidigen!

Kommt nach Den Haag am 19. November. Weil die voll von Rassismus und Unterdrückung triefenden Fesseln des Staates gebrochen werden müssen! Weil einer bzw. eine, der (die) nicht kämpft bereits verloren hat.

Bekämpft die Repression!

mehr Infos hier.

Nächster Prozesstag gegen Antifaschist aus Aachen in Köln

Übernommen von indymedia.linksunten.

Diesen Mittwoch den, 09.11.2016, findet der zweite Prozesstag gegen einen Anitfaschisten aus Aachen vor dem Amtsgericht Köln statt. Der Mensch ist angeklagt bei den Protesten gegen HOGESA 2.0 (Oktober 2015) in Köln gegen das Versammlungsrecht verstoßen zu haben.

Am ersten Prozesstag konnte ein Zeuge der eingesetzten Hundertschaft nur mäßig konkrete Aussagen zu Tathergang und Vorwurf machen, andere Zeugen sind nicht erschienen und werden dieses Mal erwartet.

Egal ob unser Genosse in diesem Verfahren verurteilt wird oder nicht zeigen wir uns solidarisch.
Um weiter gegen gesellschaftliche Zustände vorgehen zu können die solche Demonstrationen ermöglichen und mit staatlicher Kriminalisierung hierfür umgehen zu können brauchen wir starke Strukturen und Zusammenhänge.

Wir treffen uns um 08:30 Uhr vor dem Amtsgericht Köln um den Prozess zu begleiten und den Genossen zu unterstützen. Beteiligt euch zeigt euch solidarisch, teilt diesen Aufruf!

Take care of each other!

Solidarische Menschen aus Aachen

Anreise zur Großdemo gegen rechte Gewalt in Dortmund

Für die antifaschistische Großdemonstration in Dortmund am Samstag dem 24.9. um 13 Uhr wird es einen Treffpunkt in Aachen zur gemeinsamen Anreise geben:

Wir treffen uns um 9:15 am Autonomen Zentrum Aachen (Hackländerstraße 5, Nähe Hbf). Von da aus gehen wir gemeinsam zum Hbf. Unser Zug fährt um 9:51 Uhr (Düren: 10:17 Uhr).

Hier noch der Aufruf von BlockaDO.

Sächsische Zustände

In Bautzen, Sachsen, greift seit Tagen ein von Neonazis gesteuerter rechter Mob Geflüchtete und Linke an. Die Stadt Bautzen ist unterdessen auf die „Forderungen“ der Nazis nach einem Gespräch eingegangen und hat sich dafür eine „Pause“ in den Ausschreitungen erkauft. Die Geflüchteten müssen in ihren Unterkünften bleiben. Dies ist ein Signal an die Nazis, dass sie es einfach ein paar Tage krachen lassen müssen, um ihre Ziele zu erreichen.
Informiert euch und verbreitet diese unglaublichen Zustände.
Infos bei Indymedia-Linksunten, neues deutschland, und bei twitter, etwa bei #straßengezwitscher.

Anreise zur Demonstration in Dortmund morgen, Samstag 20.8.

Für die antifaschistische Demonstration in Dortmund am Samstag dem 20.8. um 12 Uhr wird es einen Treffpunkt in Aachen zur gemeinsamen Anreise geben:

Wir treffen uns am 20.3. um 8:30 am Aachener HBF zur gemeinsamen Anreise mit dem Zug. Abfahrt ist 8:51 (Düren 9:17).

Demo in Dortmund am Samstag

Aufgrund des Messerangriffs auf einen Antifaschisten in Dortmund wird dort am kommenden Samstag eine antifaschistische Demonstration stattfinden. Diese beginnt um 12 Uhr am Hauptbahnhof.
Hier der Link zum Aufruf.

Schwerer Angriff auf Antifaschist in Dortmund

Kopiert von der Seite der Autonomen Antifa 170 Dortmund:

„Rechte Angriffsserie mündet in Messerattacke

In den letzten Wochen häufen sich Angriffe von Dortmunder Neonazis auf Menschen, die ihnen als politische Gegner gelten. Mit der Nachricht von einem Messerangriff am gestrigen Sonntag erreicht die aktuelle Serie rechter Überfälle eine neue und doch altbekannte Eskalationsstufe.

Im folgenden ein Überblick über die Vorfälle und der Versuch einer Einordnung

Am 31. Juli griffen Mitglieder und Sympathisant_innen der Neonazi-Partei “Die Rechte” in Köln eine Gruppe Antifaschist_innen im Hauptbahnhof an. Die Rechten hatten an einer rassistischen Demonstration gegen einen Aufmarsch von Anhänger_innen der türkischen Partei AKP teilgenommen. Einer der Betroffenen musste im Krankenhaus behandelt werden. Schon auf der Hinfahrt hatten die Neonazis einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers zufolge im Zug randaliert und einen Fahrgast verletzt – die Polizei beschränkte sich nach dem ersten Vorfall allerdings auf eine Kontrolle der Rechten, die danach weiter zu ihrer Demonstration ziehen durften.

Am Tag darauf attackierte eine Gruppe von Neonazis in Dorstfeld mehrere Menschen mit Flaschenwürfen. Beteiligt an dem Angriff waren laut den Betroffenen Michael Brück (Stellvertretender Landesvorsitzender der Partei “die Rechte”) und Christoph Drewer (Stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei die Rechte).

Am 2. August, wieder nur einen Tag später, wurden im Hafen auf dem Weg zur U-Bahn eine Gruppe Menschen von vemutlich Nazi-Hooligans angegangen. Die rechten Schläger hatten sich, Berichten der Betroffenen zufolge, mit einem Hammer und einem Teleskopschlagstock bewaffnet. Den Angegriffenen gelang es, die Verfolger abzuhängen.

Am gestrigen Sonntag, dem 14. August, folgte der bisher schwerste Angriff der jüngsten Serie. Vermummte lauerten einem der Betroffenen des Angriffs vom 1. August vor seiner Wohnnung auf. Wie der Betroffene berichtet, schlugen sie auf ihn ein, einer der Angreifer zog ein Messer und stach zweimal zu. Der Betroffene erlitt eine Stichverletzung im Bauch und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Die Dortmunder Neonazi-Szene ist seit Jahren für ihre Angriffe auf politische Gegner_innen berüchtigt. Seit dem Jahr 2001 starben in Dortmund mindestens 5 Menschen durch Angriffe von Neonazis. Abgesehen vom Mordanschlag des NSU, der bundesweit agierenden Nazi-Terrorvereinigung, gingen alle diese Morde von Neonazis aus, die Teil der Dortmunder Naziszene waren. Auch nach dem letzten bekannten Nazimord in Dortmund fielen die Schläger vom “Nationalen Widerstand Dortmund” (NWDO) immer wieder durch Gewalttaten auf, bei denen die Betroffenen zum Teil schwer verletzt wurden. Nach dem Verbot des NWDO und dem Neuaufbau der Dortmunder Nazistrukturen unter dem Dach der Partei “Die Rechte” gingen die Übergriffe zunächst zurück. Spätestens seit dem Angriff auf das Rathaus am Abend der Lokalwahl am 24.05.2014 ist diese selbst auferlegte Ruhepause wieder vorbei.

Die aktuelle Serie von Übergriffen ist insofern keine neue Dimension rechter Gewalt in Dortmund. Grund zu handeln ist sie dennoch. Die Nazistrukturen in Dortmund sind eine Gefahr für jeden, der ihnen als Ziel gilt, sei es als Projektionsfläche für ihren rassistischen und antisemitischen Hass, sei es als vermeintliche Gegner_innen in ihrem Kampf gegen alle, die sich diesem Weltbild widersetzen. Den Betroffenen der Übergriffe gilt unsere Solidarität. Den rechten Schläger_innen und Messerstecher_innen werden wir weiterhin mit allen notwendigen Mitteln Widerstand leisten.“

Demonstration in Aachen am Samstag, 14 Uhr, Bhf Rothe Erde

Dokumentation des Kurzaufrufes der „Antirassistischen Offensive Aachen“. Den ganzen Aufruf und weitere Infos findet ihr hier: http://gutesleben.blogsport.de/

´GEMEINSAM FÜR EIN GUTES LEBEN FÜR ALLE

Armut ist für viele Menschen auf der Welt ein existenzielles Problem und treibt sie in die Flucht, aber auch in Deutschland leiden viele Menschen unter Armut. Derzeit leben bis zu 13 Millionen Menschen in Deutschland in ärmlichen Verhältnissen.

SOZIALE KÄMPFE WIRKEN

In Frankreich protestieren Hunderttausende gegen den Sozialabbau. Soziale Kämpfe gibt es aber auch in Aachen! Das Bündnis „MehrWert“ kämpft für eine Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste. Gemeinsam mit anderen konnten sie erreichen, dass keine Therapeut*innenstellen in Kindertagesstätten wegfallen. Während viele Menschen hungern, werden in Deutschland Lebensmitteln vernichtet. Menschen, die dies nicht hinnehmen oder gezwungen sind, zu containern, werden kriminalisiert. Als Containern bezeichnet man die Rettung von Nahrungsmitteln aus Supermarkttonnen. Dabei ist Containern nicht nur Ausdruck des Protestes, um auf die Lebensmittelverschwendung hinzuweisen. Es ist ein Produkt des menschenunwürdigen Systems. Zwei Menschen in Aachen sind aus diesem Grund angeklagt. Deswegen kämpft das Bündnis „Containern ist kein Verbrechen“ gegen die Kriminalisierung des Containerns und gegen Lebensmittelverschwendung.

GUTER WOHNRAUM UND BLEIBERECHT FÜR ALLE

Dieses System führt dazu, dass sich viele Menschen keine Wohnung mehr leisten können. 2014 waren 335.000 Menschen ohne Wohnung. Auch die Unterkünfte für Geflüchtete sind unzumutbar. Es fehlt in Aachen an bezahlbaren Wohnungen und an der Bereitschaft, in diese zu investieren. Die Bereitschaft war allerdings groß, als es hieß, einen Konsumtempel für 300 Millionen Euro zu bauen. Das Beispiel Aquis Plaza zeigt, wo in diesem System die Prioritäten liegen.

KEINEN FUSSBREIT DEN FASCHIST*INNEN

Die soziale Not wird ausgenutzt, um uns zu spalten. Fast täglich mobilisieren Rassist*innen, um gegen Migrant*innen zu hetzen. Brandanschläge auf Flüchtlingswohnheime und körperliche Angriffe auf Migrant*innen und Flüchtlingshelfer*innen häufen sich. Die Rechten behaupten, die Geflüchteten seien Schuld an der Wohnungsnot und dem Geldmangel der Kommunen und nutzen so die soziale Not für ihre Propaganda.
Wir stellen uns ihnen entgegen und lassen uns nicht spalten! Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Nationalitäten, sondern zwischen oben und unten!
Egal, ob du seit 70 Jahren oder drei Monaten in Aachen lebst, egal, ob du aus Rothe Erde, vom Balkan oder aus Syrien kommst: Lass uns gemeinsam für ein gutes Leben für alle kämpfen!

Komm am 09.07. um 14:00 Uhr zum Bahnhof Rothe Erde zur Kundgebung mit anschließender Demonstration durch die Stadt.

Nach der Demo gibt es eine antirassistische Kneipe im Autonomen Zentrum.