Kategorie C in Hückelhoven-Baal

Im „Crossed Pistons Saloon“ in Hückelhoven Baal soll am Samstag 16.03. erneut ein Konzert der extrem rechten Hooliganband „Kategorie C“ stattfinden. Bei dem Saloon handelt es sich um das Clubhaus des örtlichen Rockerclubs „Outlaws MC“. Dort haben in den vergangenen Jahren wiederholt Konzerte von „Kategorie C“ stattgefunden. Im Frühjahr 2017 war ein Auftritt der Band von Stadt Hückelhoven mittels Ordnungsverfügung verboten worden, ein massives Polizeiaufgebot setzte damals das Verbot durch.
Das Konzert reiht sich ein in eine Häufung extrem rechter Aktivitäten im Kreis Heinsberg. Ende 2017 hatte die Partei „Die Rechte Aachen-Heinsberg“ bzw. deren Projektgruppe „Syndikat 52“ ebenfalls in Hückelhoven im „Bürgerhaus-Baal“eine „Ballermann-Party“ veranstaltet.

Drogen-Nazis zu Haft verurteilt

In dem Prozess gegen die drogenhandelnden Neonazi-Kader aus Aachen ist nach über einem Jahr Prozess ein Urteil gefallen. Die drei verbliebenen Angeklagten wurden alle zu Haftstrafen verurteilt: Der geständige Karl Malcoci zu 5 Jahren, Timm Malcoci zu 2 Jahren und 4 Monaten und Sebastian Lück zu 20 Monaten. Von Karl Malcoci sollen außerdem 70 000 Euro eingezogen werden. Die Anwälte von Timm Malcoci und Sebastian Lück haben Revision eingelegt. Weitere Infos hier (WDR) und hier (BNR) und bald auch auf unserem Blog.

Syndikat 52 beim Lukovmarsch in Sofia

Auch in diesem Jahr beteiligten sich Neonazis aus den Reihen des Syndikats 52 bzw. von DIE RECHTE Aachen-Heinsberg – u.a der ehemalige KAL-Kameradschaftsfüher Rene Laube – am Lukovmarsch in Sofia. Nach eigenen Angaben besuchte eine 60-köpfige Delegation der Partei DIE RECHTE den revisionistischen Marsch zu Ehren des bulgarischen Generals und Nazisympathisanten Hristo Lukov. Der Marsch in der bulgarischen Hauptstadt ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Ereignis für die europäische extreme Rechten avanciert. In diesem Jahr waren unter anderem Neonazis aus Schweden, Deutschland und Ungarn vor Ort. Der Aufmarsch der Nationalisten blieb dieses Jahr nicht unwidersprochen: Mehrere hundert Menschen protestierten gegen die Nazis.

Landtag von Sachsen-Anhalt verhindert Untersuchungsausschuss im Fall Oury Jalloh

Es macht wütend, traurig, fassungslos. Der Tod Oury Jallohs bleibt weiterhin ungeklärt, niemand wird für den Mord zur Verantwortung gezogen. Dank der Enthaltungen von Grünen, SPD und CDU kann die AfD durch ihre Gegenstimmen den Antrag der LINKEN verhindern. Wer schweigt, stimmt zu – oder duckt sich hinter der AfD…

Artikel aus dem Neuen Deutschland:

Im Landtag von Sachsen-Anhalt wurde am Donnerstag über einen möglichen Untersuchungsausschuss im Fall Oury Jalloh abgestimmt. Die Linksfraktion hatte dazu einen Antrag eingereicht. Sie fordert einen solchen Ausschuss bereits seit Monaten. Der Tod des Sierra-Leoners beschäftigt die sachsen-anhaltische LINKE und engagierte Initiativen seit Jahren. In der Abstimmung vom Donnerstag stimmte einzig die Fraktion der LINKEN einem Untersuchungsausschuss geschlossen zu. Die Koalitionsparteien aus CDU, SPD und Grünen hatten sich enthalten. Die AfD stimmte gegen einen Untersuchungsausschuss. »Jetzt haben die Koalitionsfraktionen erneut entschieden, dass sie den Beginn der Arbeit der Sachverständigen weiter verzögern werden – und dies auf unbestimmte Zeit«, sagt die LINKE-Politikerin Henriette Quade, die den Antrag in den Landtag eingebracht hatte. (mehr…)

Aufruf: Frauen*kampftag – Aachener Bündnis für ein Ende der Gewalt

An dieser Stelle wollen wir auf den Aufruf zum Frauen*kampftag des Aachener Bündnisses für ein Ende der Gewalt aufmerksam machen:

Seit mittlerweile 100 Jahren wird jährlich zum Weltfrauen*kampftag aufgerufen. Damals wurden feministische Kämpfe radikal geführt, die rechtliche Gleichstellung wurde so in großen Teilen erkämpft. Heute beschränkt sich der 8. März offiziell auf Rosenverteilen in der Innenstadt. So wirkt es, als sei der Frauen*kampftag überflüssig geworden.

Wir stellen fest: Auch 2018 erfuhr jeden dritten Tag eine Frau* einen gewaltsamen Tod durch ihren Partner. Auch 2018 waren der Ruf und die soziale Stellung von Vergewaltigern schützenswerter als die körperliche Unversehrtheit einer Frau*. Auch 2018 wog das Selbstbestimmungsrecht der Frau* über ihren Körper weniger als moralische Vorstellungen von Männern. Auch 2018 verdienten Frauen* weniger Geld für die gleiche Lohnarbeit und verrichteten gleichzeitig unentgeltlich den Großteil der Arbeit in der Familie und im Haushalt. Wir stellen fest, auch bis heute bleibt die reale Gleichstellung aus. (mehr…)

Bullen machen sich am Europaplatz breit

Die Aachener Nachrichten berichten über die geplante Eröffnung eines neuen Ausbildungszentums für Polizist_innen am Europaplatz.

Zum Artikel

Know your enemy…

Macron, Merkel und Gelbwesten in Aachen

Ein famoses Spektakel bot sich auf dem Aachener Markt am Dienstag morgen als Merkel und Macron anreisten um den neuen Vertrag zur deutsch-französischen Freundschaft zu unterzeichnen.
Zum politischen Hintergrund wurde schon viel geschrieben deswegen an dieser Stelle nur der Verweis auf ein paar Veröffentlichungen der letzten Tage:
- Aufruf der Linksjugend
- Macron & Merkel not welcome
- Übersicht zu rechten Gelbwesten Aktivitäten auf Labournet
- Beitrag von Bernhard Schmid zu den Protesten in Frankreich auch auf Labournet

Wir wollen an dieser Stelle auf das bunte Potpourri an politischen Strömungen/Akteuren eingehen, welches den beiden Staatsoberhäuptern die Aufwartung machte.
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Neue Informationen zum Aussteigerprogramm für Linksextreme

Für sein neues Aussteigerprogramm für Linksextreme „left“ bat NRW-Innenminister Reul die Aachener Design-Student*innen, Ende letzten Jahres,Vorschläge für ein Layout zu entwerfen. Peinlich genug das der letzte Versuch so eine hirnrissige Institution zu etablieren daran scheiterte dass das Angebot fast ausschließlich für Scherzanrufe genutzt wurde. Um den wirklich kreativen Entwürfen noch eins draufzusetzen stammt der Gewinnerbeitrag von einem Aachener Burschenschafter. Dies hatte für Furore auf dem Twitteraccount der RWTH gesorgt, die seit jeher Abgrenzungsprobleme zu rechten Verbindungen hat. Hans-Ulrich Voß ist korporiert bei der Teutonia Aachen neben der Libertas Brünn und der Alania eine der rechtesten Verbindungen in Aachen. Gemeinsam bilden sie den Conven Aachener Burschenschaften und organisieren Veranstaltungen oft auch mit Vortragenden die dem extrem rechten Spektrum zuzurechnen sind. Die Genoss*innen von der Autonomen Antifa 170 haben noch ein paar Infos zu den Hintergründen von Voß recherchiert, die gar nicht mehr so verfassungstreu wirken. Die wollen wir euch nicht vorenthalten.
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Doku: Redebeiträge von der Antirepressionsdemo am18.11.

Auf der Demo gegen den Rechtsruck und staatliche Repression gab es einen Redbeitrag zu den jüngsten Aktivitäten der Aachener Naziszene und einen Über das neue Polizeiaufgabengesetz in NRW: Ersteren wollen wir aus Eigeninteresse hier nochmal teilen:
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Mitteilung zu Neonazi-Aktivitäten im Frankenberger Viertel und rund um das AZ Aachen

via: www.az-aachen.de

Im Laufe der letzten drei Wochen kam es vermehrt zu rechten Aktivitäten im Frankenberger Viertel und rund um das Autonome Zentrum am Hauptbahnhof. Diese besorgniserregenden Vorfälle möchten wir an dieser Stelle nicht unkommentiert lassen, da wir als Autonomes Zentrum Aachen direkt davon betroffen sind und auch andere Aachener*innen davon in Kenntnis setzen wollen.

Die Neonazis des „Syndikat 52“ („S52“ kann sich getrost als Nachfolgeorganisation der seit 2012 verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ bezeichnen lassen) und der sogenannten „Identitären Bewegung“ verteilten im Viertel Flyer sowie Sticker und versuchten vermeintlich Linke oder Menschen, die anderweitig nicht in ihr Weltbild passen, anzugreifen. Außerdem veröffentlichten sie ein Video auf ihrer S52-Facebookseite, welches ihre Aktivitäten dokumentierte.

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