AK Antifa Aachen http://akantifaac.blogsport.de Thu, 17 Oct 2019 18:33:56 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Unser Blog ist umgezogen! http://akantifaac.blogsport.de/2019/10/17/unser-blog-ist-umgezogen/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/10/17/unser-blog-ist-umgezogen/#comments Thu, 17 Oct 2019 18:28:56 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/10/17/unser-blog-ist-umgezogen/ Da Blogsport.de den Dienst einstellt haben wir einen neue Blogadresse.

Neue Infos findet ihr ab jetzt hier:

https://akantifaac.noblogs.org/

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Neue Rechersche zu den Nazistrukturen in Aachen http://akantifaac.blogsport.de/2019/09/06/neue-rechersche-zu-den-nazistrukturen-in-aachen/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/09/06/neue-rechersche-zu-den-nazistrukturen-in-aachen/#comments Fri, 06 Sep 2019 11:11:04 +0000 AK antifa AC News Lokales/Regionales http://akantifaac.blogsport.de/2019/09/06/neue-rechersche-zu-den-nazistrukturen-in-aachen/ Auf Indymedia wurde eine Recherche Broschüre zu den Nazistrukturen in Aachen und dem Umland veröffentlicht. Die Broschüre ist sehr lesenswert. Zu dem Indymedia Artikel geht es hier.

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Naziouting über Indymedia http://akantifaac.blogsport.de/2019/09/06/naziouting-ueber-indymedia/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/09/06/naziouting-ueber-indymedia/#comments Fri, 06 Sep 2019 11:05:30 +0000 AK antifa AC News Lokales/Regionales http://akantifaac.blogsport.de/2019/09/06/naziouting-ueber-indymedia/ Auf Indymedia wurde ein sehr Interessantes Outing zu einer Gruppe Junger Nazis aus Aachen veröffentlicht, welche in letzter Zeit vermehrt an Angriffen auf vermeintliche Antifschist*innen und Das Autonomezentrum beteiligt waren.
Der Text lautet wie folgt:

„In den letzten Wochen kam es in Aachen wieder vermehrt zu Übergriffen und Provokationen von Neonazis. Hierbei handelt es sich um eine Clique von jugendlichen Nazis, die seit dem Sommer 2018 häufig durch Provokationen und Angriffsversuche rund um das Autonome Zentrum Aachen und im Frankenberger Viertel auffielen. Wiederholt fingen sie Besucher*innen des AZ ab und bedrohten oder beleidigten diese, sprühten Hakenkreuze auf die Eingangstür oder probierten von ihren Anreisetreffpunkten am Hauptbahnhof aus das AZ anzugreifen. Mehrfach wurden dabei Waffen wie Messer, Schlagstock oder Pfefferspray, von den Nazis eingesetzt. Oft stießen sie auf entschlossene Gegenwehr, wodurch ernsthafte Verletzungen bis jetzt ausblieben und sie mussten den Rückzug antreten. Auch wurden im Frankenberger Viertel Autos mit antirassistischen Aufklebern die Reifen zerstochen.

Bei der Gruppe handelt es sich um vier bis sechs 16-21-Jährige: Norman Schmidt (Foto 1), Marcel Henning (Foto 2), Pascal Mertens (ohne Foto) und eine unbekannte Person (Foto 3). Waren im Jahr 2018 Norman Schmidt und Marcel Henning meistens zu zweit unterwegs, scheinen sie in den letzten Monaten Zuwachs bekommen zu haben. Die beiden sind Mitglieder der Nachfolge-Organisation der „Kameradschaft Aachener Land“, dem „Syndikat 52“. In den letzten zwei Jahren besuchten sie gemeinsam mit der Reisegruppe von „S52“ mindestens neun Nazi-Aufmärsche in der gesamten BRD (unter anderem: 14.04.18 Europa Erwache Demo in Dortmund, 10.05.18 Solidaritätsdemo für die inhaftierte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck in Bielefeld, 01.05.19 1.Mai Demonstration von „die Rechte“ zur Europawahl in Duisburg) und interne Gruppenveranstaltungen wie Wanderungen, Bootstouren und „Heldengedenken“. Sie pflegen Kontakt zu Timm Malcoci, Kader von „S52“ und vormals der „KAL“, Internet-Drogendealer und militanter Neonazi.

In der Nacht von Samstag (31.08.) auf Sonntag (01.09.) lauerten Marcel Henning, Norman Schmidt und eine unbekannte Person zwei AZ-Besucher*innen auf und schlugen einer Person, wahrscheinlich mit einem Teleskopschlagstock, von hinten auf den Kopf. Die Person wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und beide konnten fliehen. Am Dienstag (03.09.) erschienen dann Norman Schmidt, Marcel Henning und die unbekannte Person (Foto 3) nachmittags vor dem Eingang des AZ. Sie waren mit einer Holz- oder Metallstange bewaffnet. Als Leute vor die Tür traten, zogen sich die Nazis auf den Bahnhofsvorplatz zurück und beschränkten sich auf Pöbeleien und das Zeigen des Hitlergrußes. Während der Aktion waren zwei Polizisten in zivil anwesend, die die Szenerie beobachteten. Kurz darauf erschienen vier Einsatzfahrzeuge der Polizei und umstellten den AZ-Eingang. Zeitgleich wurden wohl die Nazis am Bahnhof festgehalten. Laut Aussage der Polizei erhielten diese einen Platzverweis. Ihre Stange durften sie wohl behalten.

Am Abend kam es zu einem weiteren Vorfall, als zwei Personen die Polizei informierten, dass sie von Rechten in der Innenstadt angegriffen wurden. Kurz darauf nahm die Polizei Norman Schmidt, Marcel Henning und die unbekannte Person am Bushof fest und stellten besagte Stange sicher.

Auch wenn sie in den Szenestrukturen eher dem Nachwuchs zuzuordnen sind, legt die Clique ein enormes Gewaltpotential an den Tag. Wiederholt nehmen sie bei ihren Angriffen, wie unerfahren sie auch wirken, die lebensgefährliche Verletzung oder Tötung ihres Gegenübers in Kauf.

An dieser Stelle möchten wir auf einen Bericht aus dem Jahr 2018 zu den oben genannten Aktivitäten verweisen.“
Hier veröffentlichen wir die Namen und Fotos der genannten Personen, damit Menschen angemessen auf die Präsenz von gewaltbereiten Jungnazis reagieren können.“

Dem Indymedia Artikel sind auch Bilder einiger der NAzis beigefügt, diese findet ihr hier

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Update: Zum Hambacher Forst http://akantifaac.blogsport.de/2019/07/11/update-zum-hambacher-forst/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/07/11/update-zum-hambacher-forst/#comments Thu, 11 Jul 2019 18:27:04 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/07/11/update-zum-hambacher-forst/ Es wurden zwei Updates zum Hambacher Forst bei Indymedia veröffentlicht. Das eine enthält Infos über eine Ankündigung von RWE, Bäume fällen zu wollen aufgrund von angeblichen Baumschäden. Wer sich dafür interessiert findet den text hier.

Das andere schreiben ist ein Rücklick auf den Jahreswchsel im Wald. Diesen findet ihr hier.

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Aufruf zum antikapitalistischen Finger am 21. Juni in Aachen http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/aufruf-zum-antikapitalistischen-finger-am-21-juni-in-aachen/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/aufruf-zum-antikapitalistischen-finger-am-21-juni-in-aachen/#comments Thu, 13 Jun 2019 18:34:58 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/aufruf-zum-antikapitalistischen-finger-am-21-juni-in-aachen/ Übernommen vom Antikap2106 Blog

Aufruf zum antikapitalistischen Finger am 21. Juni in Aachen (Englische Version)
Posted on 2019/06/02 by antikap2106

Am 21. Juni wird die Bewegung „Fridays for Future“ eine international beworbene Demonstration in Aachen veranstalten. Es werden bis zu 50.000 Menschen erwartet! Geplant ist ein Sternmarsch, bei dem verschiedenen Finger bis zu einem gemeinsamen Abschlussort ziehen. Einer dieser Finger wird einen antikapitalistischen Schwerpunkt haben.

Wir denken, dass dieser Schwerpunkt notwendig ist, da das Wirtschaftssystem Kapitalismus seine zerstörerische Kraft immer mehr zeigt! Durch die Erkenntnisse der Wissenschaft ist es nicht mehr zu widerlegen, dass der Klimawandel, Umweltzerstörung und Artensterben das Resultat der profitorientierten Wirtschaft ist! Zwar hat der Fortschritt im Kapitalismus mehr Menschen größeren Wohlstand ermöglicht, jedoch nur für eine Minderheit, auf Kosten unserer natürlichen Ressourcen, des Ökosystems und der Mehrheit der Bevölkerung! Beispielsweise bräuchten wir die Ressourcen von 3 Planeten, wenn auf der ganzen Welt ein Lebensstandard wie in Europa herrschen würde. Das bedeutet, dass für die meisten Menschen ein Konsum nach heutigem, westlichem Maßstab niemals möglich sein kann. Eine nachhaltige, globale Versorgung und der Kapitalismus sind also nicht vereinbar!

Seit 200 Jahren, seit dem Aufkommen des Industriekapitalismus, wird unser Planet gnadenlos ausgebeutet! Jedes Jahr liegt der „Welterschöpfungstag“ früher, der Tag, an dem wir alle Ressourcen verbraucht haben, die sich in einem Jahr regenerieren. Das hat nun zur Folge, dass sich tagtäglich bemerkbar macht, dass der Klimawandel im vollen Gange ist! Auch wenn die Auswirkungen in vielen westlichen Ländern noch nicht so stark sind, sind sie im globalen Süden umso verheerender! Das ist allen wissenschaftlichen Ergebnissen nach Fakt! Außerdem ist Fakt, dass unserer Gesellschaft nicht mehr viel Zeit bleibt, um die schlimmsten Effekte des Klimawandels abzuwenden! Im Kapitalismus arbeitet die Wirtschaft immer nach dem Konkurrenzprinzip! In der Zeit, die uns noch bleibt, ist aber eine solidarische, zielorientierte Zusammenarbeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen erforderlich! Ziel muss sein, die industrielle Überproduktion zu beenden und ein gleichberechtigtes, edürfnisorientiertes System aufzubauen!

Die Regierungen ziehen einen Umbau des Systems nicht in Betracht, da sie selbst der Logik des Markts unterliegen! Ganz im Gegenteil: Immer mehr Regierungen greifen vermehrt zu autoritären Mitteln, um ihre Macht und die bestehenden Verhältnisse zu sichern! Selbst die „Klimapolitik“ bleibt nur im kapitalistischen Rahmen, und liefert bis heute keine Ergebnisse, die Potenzial haben den Klimawandel wirklich abzuschwächen! Wegen dieser Tatsachen macht es aus unserer Sicht keinen Sinn, an diese Politik zu appellieren! Stattdessen wäre es wichtig, eine Vernetzung aller gesellschaftlichen Akteur*innen voranzutreiben, um gemeinsam den Kapitalismus zu überwinden und somit den Weg zu einer Klimagerechten und solidarischen Gesellschaft zu ebnen! Vorbilder für diesen Kampf finden wir im Hambacher Forst oder in Standing Rock!

Auch Greta sagt: „Wir können die Welt nicht retten, indem wir uns an die Spielregeln halten. Die Regeln müssen sich ändern, alles muss sich ändern, und zwar heute!“

Da es uns wichtig ist, diese Aspekte vermehrt in die gesellschaftliche Diskussion, um Klimagerechtigkeit einzubringen, werden auch wir am 21.6. in Aachen auf der Straße sein. Es wird einen Finger geben, dem sich alle Menschen anschließen können, die unseren Standpunkt teilen und sich nicht mit Appellen begnügen möchten. Weitere Informationen folgen! Haltet also die Augen offen und haltet euch das Datum frei!

Auf die Straße für ein Ende des zerstörerischen Kapitalismus!
Gemeinsam für eine solidarische und lebenswerte Zukunft für Natur und Mensch!
System Change not Climate Change!

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Hambacher Forst: Wiese räumungsbedroht http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/hambacher-forst-wiese-raeumungsbedroht-updates/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/hambacher-forst-wiese-raeumungsbedroht-updates/#comments Thu, 13 Jun 2019 18:30:30 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/hambacher-forst-wiese-raeumungsbedroht-updates/ Übernommen vom Hambi Blog

Update 5.6. 17:47:
Das Dementi des VG Aachen klingt plausibel. Es hat Zeit zur Reaktion bis zum 12.6. gegeben und könnte dann eine Entscheidung fällen. Es könnte sich aber auch dann noch Zeit lassen, neue Korrespondenz anfangen etc.

Erstes Update, 5.6. 15:38:
Laut RTL dementiert das VG Aachen, irgendeine Entscheidung getroffen haben. Entscheidet selbst, wem ihr glaubt…

Ursprungspost:

Die Wiese ist mal wieder akut räumungsbedroht.

Kurt Claßen, Eigentümer der Wiese, schreibt auf seiner Website:

Am Montag, den 03.06.2019, ist mir durch das VG Aachen die Absicht erklärt worden, die Wiese am Hambacher Forst ab Mittwoch, den 12.06.2019, räumen zu wollen.

Der juristische Kampf um die Wiese ist noch nicht aufgegeben, aber die Warnung steht.

Sobald wir genauer und vor allem sicherer wissen, wie ernst die Lage ist, gibt es hier Updates.

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Statement zum Polizeiübergriff vom 08.06.2019 am AZ Mülheim http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/statement-zum-polizeiuebergriff-vom-08-06-2019-am-az-muelheim/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/statement-zum-polizeiuebergriff-vom-08-06-2019-am-az-muelheim/#comments Thu, 13 Jun 2019 18:25:29 +0000 AK antifa AC News Pressemitteilung http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/statement-zum-polizeiuebergriff-vom-08-06-2019-am-az-muelheim/ Übernommen von: AZ MÜLHEIM

Am frühen Morgen des 8. Juni ist es auf dem Gelände des AZ Mülheim zu einem gewalttätigen Polizeiübergriff gekommen. Dabei wurden zwei Mitarbeiter*innen verletzt und in Gewahrsam genommen. Im weiteren Verlauf kam es zu Misshandlungen und Schikanen, rechten Äußerungen und sexistischem Verhalten seitens der Beamt*innen.

Nach Ende einer Veranstaltung hatte ein aggressiver Gast, der zuvor des Geländes verwiesen worden war und Hausverbot erhalten hatte, die Polizei gerufen. Die Polizei forderte die Mitarbeiter*innen am Eingangstor zunächst ruhig dazu auf, alle im AZ Anwesenden zur Personalienkontrolle nach draußen zu schicken. Als diese Maßnahme als unverhältnismäßig zurückgewiesen wurde, drohten die Beamt*innen damit, dass eine Straftat, die angeblich stattgefunden habe, dann an den Mitarbeiter*innen hängen bleiben würde, sowie, dass sie diese dann durchsuchen und kontrollieren würde. Da die Mitarbeiter*innen es nach wie vor verweigerten, die noch rund 20 Anwesenden im AZ kontrollieren zu lassen, und zum Teil ebenfalls die freiwillige Herausgabe der Personalien ablehnten, eskalierte die Polizei die bis dahin ruhige, Situation sofort. Zwei der Mitarbeiter*innen wurden körperlich angegriffen, mit übermäßiger Gewalt fixiert, mit Schlägen und Tritten traktiert.

Zunächst wurde einer der Mitarbeiter gewaltsam zu Boden gebracht und erlitt schon dabei so schwere Verletzungen, dass die Beamt*innen selbst sofort einen Krankenwagen riefen. Im Krankenhaus dokumentierte der diensthabende Arzt unter anderem eine Platzwunde im Gesicht, die genäht werden musste, sowie zahlreiche Schürfwunden und Prellungen. Während der Behandlung und des gesamten Aufenthalts im katholischen Krankenhaus Mülheim befanden sich die beiden gewalttätigen Polizisten mit im Behandlungsraum. Sie verließen ihn auch auf ausdrückliche Bitte des Betroffenen nicht und wurden auch vom Arzt oder anderem Krankenhaus Personal nicht dazu aufgefordert. Im Gegenteil wurde der Betroffene mehrmals mit den Beamten allein gelassen, während sich das Krankenhauspersonal anderen Patienten widmete. Damit wurde die ärztliche Schweigepflicht und somit grundlegende Rechte von Patient*innen gebrochen.

Auf der anschließenden Fahrt zum Essener Polizeipräsidium kam es zu weiteren Misshandlungen. Aufgrund der viel zu eng auf dem Rücken angelegten Handschellen war es dem Betroffenen nur möglich, in vorgebeugter Position auf dem Rücksitz zu sitzen, weshalb sich sein Kopf auf Höhe der Beifahrerkopfstütze befand. Unvermittelt sprach ihn der Fahrer an: „Was guckst du so blöd“ und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der AZ Mitarbeiter wandte sich an den zweiten Polizisten auf der Rückbank und fragte ihn, was er vom Verhalten seines Kollegen halte. Statt einer Antwort fixierte ihn dieser für den Rest der Fahrt an der Seitenscheibe, indem er einen Schmerzgriff an Hals und Kiefer anwendete. Zusätzlich bedrohten die Polizisten ihn weiter und versuchten ihn u.a. durch rechte Äußerungen zu provozieren.

Die zweite betroffene AZ-Mitarbeiterin wurde mit dem Satz „Die Perle packen wir auch noch ein“ ebenfalls gewaltsam auf dem Boden fixiert und abgeführt. Sie erlitt leichte Verletzungen und war im Gewahrsam den sexistischen Praktiken der Polizei ausgeliefert. Bei offener Zellentür musste sie sich im Gegensatz zu ihrem Männlichen Kollegen bis auf die Unterhose entkleiden und war dabei auch den Blicken männlicher Beamter ausgesetzt. Bis zum Ende des Gewahrsams erhielt sie einen Großteil ihrer Kleidung, z.B. ihre Stoffhose, nicht zurück. Außerdem weiteren die Mitarbeiter*innen weiteren polizeilichen Maßnahmen ausgesetzt. So wurde ihnen z.B. unter körperlichem Zwang Blut entnommen. Gegen Mittag wurden beide aus dem Gewahrsam entlassen.

Das Autonomen Zentrum begreift diesen überzogenen Polizeieinsatz als Angriff und gezielte Schikane gegen ein linkes Jugendkulturprojekt. Es ist offensichtlich, dass diese plötzliche Eskalation der Beamt*innen eine Reaktion darauf ist, dass weder die zunächst vorgeschobene Freundlichkeit, noch die folgenden Drohungen uns dazu bewegen können, eine solch absurde Kontrollmaßnahme in unseren Räumlichkeiten durchführen zu lassen. Dieser Vorfall ist beispielhaft für die immer offener zutage tretenden rechten Gesinnungen innerhalb der Polizei, der selbstbestimmte und politische Orte wie das AZ ein Dorn im Auge sind. Während immer wieder rechte Netzwerke und Gruppierungen innerhalb der Polizei bekannt werden, verschärft der Staat kontinuierlich die Polizeigesetze, wie erst letztes Jahr in NRW. Wir halten eine öffentliche Diskussion hierüber für notwendig und mehr als überfällig.

All das sehen wir als Teil des fortschreitenden gesellschaftlichen Rechtsrucks. Diesem gilt es entschlossen entgegen zu treten. Wir werden uns in unserer kulturellen und politischen Arbeit im AZ von solchen Polizeimaßnahmen nicht einschüchtern lassen, und auch in Zukunft für freie Kultur und gegen jegliche menschenfeindlichen Umtriebe arbeiten.

Gegen Polizeigewalt und autoritäre Formierung!

Kommenden Samstag (15.06.) soll es am Nachmittag eine Demonstration in Mülheim gegen Polizeigewalt geben. Treffpunkt 15h am Kurt Schumacher Platz.

Mülheim a. d. Ruhr, 11.06.2019

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Nachbericht zum 1. Mai 2019 in Dortmund http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-dortmund/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-dortmund/#comments Fri, 17 May 2019 09:38:33 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-dortmund/ In Dortmund hat es in diesem Jahr wieder eine anarchistische 1. Mai Demonstration gegeben. Eindrücke davon sind in diesem Video zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=fq-0oDCuPbo&t=1s.

Übernommen von: Indymedia

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Nachbericht zum 1. Mai 2019 in Duisburg – Auch Aachener Neonazis auf der Straße http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-duisburg-auch-aachener-neonazis-auf-der-strasse/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-duisburg-auch-aachener-neonazis-auf-der-strasse/#comments Fri, 17 May 2019 09:34:05 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-duisburg-auch-aachener-neonazis-auf-der-strasse/ Aus den Fotos der Nazidemo am 1. Mai 2019 in Duisburg geht hervor, dass auch einige Neonazis aus dem Kreis Aachen mit dabei waren.

Das Bündnis RiseUp schreibt:
+++ Nachbericht: 1000 Antifaschist*innen in Duisburg +++
Zunächst einmal möchten wir uns bei allen Antifaschist*innen bedanken, die am 1. Mai so zahlreich unserem Aufruf gefolgt sind, um den Nazis die Straße streitig zu machen und mit uns für eine befreite Gesellschaft zu kämpfen. Die Bilder unserer Aktion von knapp 1000 Leuten auf der Düsseldorfer Straße waren trotz des massiven Polizeiaufgebotes von ebenfalls 1000 Cops wunderbar anzuschauen. …

Hier findet ihr noch einen kritischen Nachbericht von Kollektiv.26: https://de.indymedia.org/node/32343

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Solidarität mit den von Repression Betroffenen des autonomen 1. Mai 2019 http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/solidaritaet-mit-den-von-repression-betroffenen-des-autonomen-1-mai-2018/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/solidaritaet-mit-den-von-repression-betroffenen-des-autonomen-1-mai-2018/#comments Thu, 09 May 2019 18:29:51 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/solidaritaet-mit-den-von-repression-betroffenen-des-autonomen-1-mai-2018/ In der Nacht vom 02.05.2019 auf den 03.05.2019 kam es in Wuppertal zu angriffen auf die Deutsche Bank, die Sparkasse, die Volksbank und eine Bullenwache. Der Angriff steht im Kontext mit dem vorangegangen autonome 1. Mai dieses Jahres, er steht als Zeichen dafür, dass ein autonomer wiederständiger Kampf gegen das uns unterdrückende kapitalistische System nicht nur an einen Tag gebunden ist. Desweiteren ist er ein Ausdruck der Solidaität mit den Aktivist*innen welche sich nach dem Autonomen 1. Mai des letzten Jahres von Repression durch den Staat betroffen sehen. Weitere Infos findet ihr in einem auf Indymedia veröffentlichten Artikel.
Zu dem Artikel geht es hier .

Solidarität mit den Betroffenen!
Es hat einige getroffen gemeint sind wir alle!

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