AK Antifa Aachen http://akantifaac.blogsport.de Thu, 13 Jun 2019 18:37:59 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Aufruf zum antikapitalistischen Finger am 21. Juni in Aachen http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/aufruf-zum-antikapitalistischen-finger-am-21-juni-in-aachen/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/aufruf-zum-antikapitalistischen-finger-am-21-juni-in-aachen/#comments Thu, 13 Jun 2019 18:34:58 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/aufruf-zum-antikapitalistischen-finger-am-21-juni-in-aachen/ Übernommen vom Antikap2106 Blog

Aufruf zum antikapitalistischen Finger am 21. Juni in Aachen (Englische Version)
Posted on 2019/06/02 by antikap2106

Am 21. Juni wird die Bewegung „Fridays for Future“ eine international beworbene Demonstration in Aachen veranstalten. Es werden bis zu 50.000 Menschen erwartet! Geplant ist ein Sternmarsch, bei dem verschiedenen Finger bis zu einem gemeinsamen Abschlussort ziehen. Einer dieser Finger wird einen antikapitalistischen Schwerpunkt haben.

Wir denken, dass dieser Schwerpunkt notwendig ist, da das Wirtschaftssystem Kapitalismus seine zerstörerische Kraft immer mehr zeigt! Durch die Erkenntnisse der Wissenschaft ist es nicht mehr zu widerlegen, dass der Klimawandel, Umweltzerstörung und Artensterben das Resultat der profitorientierten Wirtschaft ist! Zwar hat der Fortschritt im Kapitalismus mehr Menschen größeren Wohlstand ermöglicht, jedoch nur für eine Minderheit, auf Kosten unserer natürlichen Ressourcen, des Ökosystems und der Mehrheit der Bevölkerung! Beispielsweise bräuchten wir die Ressourcen von 3 Planeten, wenn auf der ganzen Welt ein Lebensstandard wie in Europa herrschen würde. Das bedeutet, dass für die meisten Menschen ein Konsum nach heutigem, westlichem Maßstab niemals möglich sein kann. Eine nachhaltige, globale Versorgung und der Kapitalismus sind also nicht vereinbar!

Seit 200 Jahren, seit dem Aufkommen des Industriekapitalismus, wird unser Planet gnadenlos ausgebeutet! Jedes Jahr liegt der „Welterschöpfungstag“ früher, der Tag, an dem wir alle Ressourcen verbraucht haben, die sich in einem Jahr regenerieren. Das hat nun zur Folge, dass sich tagtäglich bemerkbar macht, dass der Klimawandel im vollen Gange ist! Auch wenn die Auswirkungen in vielen westlichen Ländern noch nicht so stark sind, sind sie im globalen Süden umso verheerender! Das ist allen wissenschaftlichen Ergebnissen nach Fakt! Außerdem ist Fakt, dass unserer Gesellschaft nicht mehr viel Zeit bleibt, um die schlimmsten Effekte des Klimawandels abzuwenden! Im Kapitalismus arbeitet die Wirtschaft immer nach dem Konkurrenzprinzip! In der Zeit, die uns noch bleibt, ist aber eine solidarische, zielorientierte Zusammenarbeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen erforderlich! Ziel muss sein, die industrielle Überproduktion zu beenden und ein gleichberechtigtes, edürfnisorientiertes System aufzubauen!

Die Regierungen ziehen einen Umbau des Systems nicht in Betracht, da sie selbst der Logik des Markts unterliegen! Ganz im Gegenteil: Immer mehr Regierungen greifen vermehrt zu autoritären Mitteln, um ihre Macht und die bestehenden Verhältnisse zu sichern! Selbst die „Klimapolitik“ bleibt nur im kapitalistischen Rahmen, und liefert bis heute keine Ergebnisse, die Potenzial haben den Klimawandel wirklich abzuschwächen! Wegen dieser Tatsachen macht es aus unserer Sicht keinen Sinn, an diese Politik zu appellieren! Stattdessen wäre es wichtig, eine Vernetzung aller gesellschaftlichen Akteur*innen voranzutreiben, um gemeinsam den Kapitalismus zu überwinden und somit den Weg zu einer Klimagerechten und solidarischen Gesellschaft zu ebnen! Vorbilder für diesen Kampf finden wir im Hambacher Forst oder in Standing Rock!

Auch Greta sagt: „Wir können die Welt nicht retten, indem wir uns an die Spielregeln halten. Die Regeln müssen sich ändern, alles muss sich ändern, und zwar heute!“

Da es uns wichtig ist, diese Aspekte vermehrt in die gesellschaftliche Diskussion, um Klimagerechtigkeit einzubringen, werden auch wir am 21.6. in Aachen auf der Straße sein. Es wird einen Finger geben, dem sich alle Menschen anschließen können, die unseren Standpunkt teilen und sich nicht mit Appellen begnügen möchten. Weitere Informationen folgen! Haltet also die Augen offen und haltet euch das Datum frei!

Auf die Straße für ein Ende des zerstörerischen Kapitalismus!
Gemeinsam für eine solidarische und lebenswerte Zukunft für Natur und Mensch!
System Change not Climate Change!

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Hambacher Forst: Wiese räumungsbedroht http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/hambacher-forst-wiese-raeumungsbedroht-updates/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/hambacher-forst-wiese-raeumungsbedroht-updates/#comments Thu, 13 Jun 2019 18:30:30 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/hambacher-forst-wiese-raeumungsbedroht-updates/ Übernommen vom Hambi Blog

Update 5.6. 17:47:
Das Dementi des VG Aachen klingt plausibel. Es hat Zeit zur Reaktion bis zum 12.6. gegeben und könnte dann eine Entscheidung fällen. Es könnte sich aber auch dann noch Zeit lassen, neue Korrespondenz anfangen etc.

Erstes Update, 5.6. 15:38:
Laut RTL dementiert das VG Aachen, irgendeine Entscheidung getroffen haben. Entscheidet selbst, wem ihr glaubt…

Ursprungspost:

Die Wiese ist mal wieder akut räumungsbedroht.

Kurt Claßen, Eigentümer der Wiese, schreibt auf seiner Website:

Am Montag, den 03.06.2019, ist mir durch das VG Aachen die Absicht erklärt worden, die Wiese am Hambacher Forst ab Mittwoch, den 12.06.2019, räumen zu wollen.

Der juristische Kampf um die Wiese ist noch nicht aufgegeben, aber die Warnung steht.

Sobald wir genauer und vor allem sicherer wissen, wie ernst die Lage ist, gibt es hier Updates.

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Statement zum Polizeiübergriff vom 08.06.2019 am AZ Mülheim http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/statement-zum-polizeiuebergriff-vom-08-06-2019-am-az-muelheim/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/statement-zum-polizeiuebergriff-vom-08-06-2019-am-az-muelheim/#comments Thu, 13 Jun 2019 18:25:29 +0000 AK antifa AC News Pressemitteilung http://akantifaac.blogsport.de/2019/06/13/statement-zum-polizeiuebergriff-vom-08-06-2019-am-az-muelheim/ Übernommen von: AZ MÜLHEIM

Am frühen Morgen des 8. Juni ist es auf dem Gelände des AZ Mülheim zu einem gewalttätigen Polizeiübergriff gekommen. Dabei wurden zwei Mitarbeiter*innen verletzt und in Gewahrsam genommen. Im weiteren Verlauf kam es zu Misshandlungen und Schikanen, rechten Äußerungen und sexistischem Verhalten seitens der Beamt*innen.

Nach Ende einer Veranstaltung hatte ein aggressiver Gast, der zuvor des Geländes verwiesen worden war und Hausverbot erhalten hatte, die Polizei gerufen. Die Polizei forderte die Mitarbeiter*innen am Eingangstor zunächst ruhig dazu auf, alle im AZ Anwesenden zur Personalienkontrolle nach draußen zu schicken. Als diese Maßnahme als unverhältnismäßig zurückgewiesen wurde, drohten die Beamt*innen damit, dass eine Straftat, die angeblich stattgefunden habe, dann an den Mitarbeiter*innen hängen bleiben würde, sowie, dass sie diese dann durchsuchen und kontrollieren würde. Da die Mitarbeiter*innen es nach wie vor verweigerten, die noch rund 20 Anwesenden im AZ kontrollieren zu lassen, und zum Teil ebenfalls die freiwillige Herausgabe der Personalien ablehnten, eskalierte die Polizei die bis dahin ruhige, Situation sofort. Zwei der Mitarbeiter*innen wurden körperlich angegriffen, mit übermäßiger Gewalt fixiert, mit Schlägen und Tritten traktiert.

Zunächst wurde einer der Mitarbeiter gewaltsam zu Boden gebracht und erlitt schon dabei so schwere Verletzungen, dass die Beamt*innen selbst sofort einen Krankenwagen riefen. Im Krankenhaus dokumentierte der diensthabende Arzt unter anderem eine Platzwunde im Gesicht, die genäht werden musste, sowie zahlreiche Schürfwunden und Prellungen. Während der Behandlung und des gesamten Aufenthalts im katholischen Krankenhaus Mülheim befanden sich die beiden gewalttätigen Polizisten mit im Behandlungsraum. Sie verließen ihn auch auf ausdrückliche Bitte des Betroffenen nicht und wurden auch vom Arzt oder anderem Krankenhaus Personal nicht dazu aufgefordert. Im Gegenteil wurde der Betroffene mehrmals mit den Beamten allein gelassen, während sich das Krankenhauspersonal anderen Patienten widmete. Damit wurde die ärztliche Schweigepflicht und somit grundlegende Rechte von Patient*innen gebrochen.

Auf der anschließenden Fahrt zum Essener Polizeipräsidium kam es zu weiteren Misshandlungen. Aufgrund der viel zu eng auf dem Rücken angelegten Handschellen war es dem Betroffenen nur möglich, in vorgebeugter Position auf dem Rücksitz zu sitzen, weshalb sich sein Kopf auf Höhe der Beifahrerkopfstütze befand. Unvermittelt sprach ihn der Fahrer an: „Was guckst du so blöd“ und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der AZ Mitarbeiter wandte sich an den zweiten Polizisten auf der Rückbank und fragte ihn, was er vom Verhalten seines Kollegen halte. Statt einer Antwort fixierte ihn dieser für den Rest der Fahrt an der Seitenscheibe, indem er einen Schmerzgriff an Hals und Kiefer anwendete. Zusätzlich bedrohten die Polizisten ihn weiter und versuchten ihn u.a. durch rechte Äußerungen zu provozieren.

Die zweite betroffene AZ-Mitarbeiterin wurde mit dem Satz „Die Perle packen wir auch noch ein“ ebenfalls gewaltsam auf dem Boden fixiert und abgeführt. Sie erlitt leichte Verletzungen und war im Gewahrsam den sexistischen Praktiken der Polizei ausgeliefert. Bei offener Zellentür musste sie sich im Gegensatz zu ihrem Männlichen Kollegen bis auf die Unterhose entkleiden und war dabei auch den Blicken männlicher Beamter ausgesetzt. Bis zum Ende des Gewahrsams erhielt sie einen Großteil ihrer Kleidung, z.B. ihre Stoffhose, nicht zurück. Außerdem weiteren die Mitarbeiter*innen weiteren polizeilichen Maßnahmen ausgesetzt. So wurde ihnen z.B. unter körperlichem Zwang Blut entnommen. Gegen Mittag wurden beide aus dem Gewahrsam entlassen.

Das Autonomen Zentrum begreift diesen überzogenen Polizeieinsatz als Angriff und gezielte Schikane gegen ein linkes Jugendkulturprojekt. Es ist offensichtlich, dass diese plötzliche Eskalation der Beamt*innen eine Reaktion darauf ist, dass weder die zunächst vorgeschobene Freundlichkeit, noch die folgenden Drohungen uns dazu bewegen können, eine solch absurde Kontrollmaßnahme in unseren Räumlichkeiten durchführen zu lassen. Dieser Vorfall ist beispielhaft für die immer offener zutage tretenden rechten Gesinnungen innerhalb der Polizei, der selbstbestimmte und politische Orte wie das AZ ein Dorn im Auge sind. Während immer wieder rechte Netzwerke und Gruppierungen innerhalb der Polizei bekannt werden, verschärft der Staat kontinuierlich die Polizeigesetze, wie erst letztes Jahr in NRW. Wir halten eine öffentliche Diskussion hierüber für notwendig und mehr als überfällig.

All das sehen wir als Teil des fortschreitenden gesellschaftlichen Rechtsrucks. Diesem gilt es entschlossen entgegen zu treten. Wir werden uns in unserer kulturellen und politischen Arbeit im AZ von solchen Polizeimaßnahmen nicht einschüchtern lassen, und auch in Zukunft für freie Kultur und gegen jegliche menschenfeindlichen Umtriebe arbeiten.

Gegen Polizeigewalt und autoritäre Formierung!

Kommenden Samstag (15.06.) soll es am Nachmittag eine Demonstration in Mülheim gegen Polizeigewalt geben. Treffpunkt 15h am Kurt Schumacher Platz.

Mülheim a. d. Ruhr, 11.06.2019

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Nachbericht zum 1. Mai 2019 in Dortmund http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-dortmund/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-dortmund/#comments Fri, 17 May 2019 09:38:33 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-dortmund/ In Dortmund hat es in diesem Jahr wieder eine anarchistische 1. Mai Demonstration gegeben. Eindrücke davon sind in diesem Video zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=fq-0oDCuPbo&t=1s.

Übernommen von: Indymedia

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Nachbericht zum 1. Mai 2019 in Duisburg – Auch Aachener Neonazis auf der Straße http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-duisburg-auch-aachener-neonazis-auf-der-strasse/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-duisburg-auch-aachener-neonazis-auf-der-strasse/#comments Fri, 17 May 2019 09:34:05 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/17/nachbericht-zum-1-mai-2019-in-duisburg-auch-aachener-neonazis-auf-der-strasse/ Aus den Fotos der Nazidemo am 1. Mai 2019 in Duisburg geht hervor, dass auch einige Neonazis aus dem Kreis Aachen mit dabei waren.

Das Bündnis RiseUp schreibt:
+++ Nachbericht: 1000 Antifaschist*innen in Duisburg +++
Zunächst einmal möchten wir uns bei allen Antifaschist*innen bedanken, die am 1. Mai so zahlreich unserem Aufruf gefolgt sind, um den Nazis die Straße streitig zu machen und mit uns für eine befreite Gesellschaft zu kämpfen. Die Bilder unserer Aktion von knapp 1000 Leuten auf der Düsseldorfer Straße waren trotz des massiven Polizeiaufgebotes von ebenfalls 1000 Cops wunderbar anzuschauen. …

Hier findet ihr noch einen kritischen Nachbericht von Kollektiv.26: https://de.indymedia.org/node/32343

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Solidarität mit den von Repression Betroffenen des autonomen 1. Mai 2019 http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/solidaritaet-mit-den-von-repression-betroffenen-des-autonomen-1-mai-2018/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/solidaritaet-mit-den-von-repression-betroffenen-des-autonomen-1-mai-2018/#comments Thu, 09 May 2019 18:29:51 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/solidaritaet-mit-den-von-repression-betroffenen-des-autonomen-1-mai-2018/ In der Nacht vom 02.05.2019 auf den 03.05.2019 kam es in Wuppertal zu angriffen auf die Deutsche Bank, die Sparkasse, die Volksbank und eine Bullenwache. Der Angriff steht im Kontext mit dem vorangegangen autonome 1. Mai dieses Jahres, er steht als Zeichen dafür, dass ein autonomer wiederständiger Kampf gegen das uns unterdrückende kapitalistische System nicht nur an einen Tag gebunden ist. Desweiteren ist er ein Ausdruck der Solidaität mit den Aktivist*innen welche sich nach dem Autonomen 1. Mai des letzten Jahres von Repression durch den Staat betroffen sehen. Weitere Infos findet ihr in einem auf Indymedia veröffentlichten Artikel.
Zu dem Artikel geht es hier .

Solidarität mit den Betroffenen!
Es hat einige getroffen gemeint sind wir alle!

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Milde Strafe für rheinländischen Neonazi http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/milde-strafe-fuer-rheinlaendischen-neonazi/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/milde-strafe-fuer-rheinlaendischen-neonazi/#comments Thu, 09 May 2019 17:54:35 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/09/milde-strafe-fuer-rheinlaendischen-neonazi/ Übernommen von bnr.de

29.04.2019 – Erkelenz/Hückelhoven/Berlin
Weil er sich an antisemitischen Gesängen bei einem Aufmarsch zu Ehren des früheren Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß beteiligte, hat das Amtsgericht Erkelenz einen Heranwachsenden aus Hückelhoven unter Auflagen wegen Volksverhetzung nach Jugendstrafrecht verwarnt. Bei dem Aufmarsch am 18. August 2018 in Berlin fiel unter den rund 700 Neonazis besonders der „Rheinland-Block“ auf, weil aus dessen Reihen der Gesang angestimmt wurde: „Wo man Juden deportiert, da ist das Rheinland, schalalalala…“. (bnr.de berichtete).
Das Amtsgericht Erkelenz (Kreis Heinsberg) verwarnte den Heranwachsenden am vergangenen Donnerstag wegen Volksverhetzung nach Jugendstrafrecht unter Auflagen. Der 21-Jährige muss eine Geldbuße von 500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen, das Aussteigerprogramm des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes kontaktieren und das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln besuchen.
Der Heranwachsende aus Hückelhoven hatte seinerzeit als Träger des Fronttransparentes besagten „Blocks“ mitgesungen. Nach bnr.d-Recherchen  engagierte sich der 21-Jährige in der Neonazi-Gruppe „Syndikat 52“ (S52) sowie dem lokalen Kreisverband der Neonazi-Partei „Die Rechte“ (DR). Der Heranwachsende besuchte ebenso seit Jahren regelmäßig rechtsextreme Versammlung und Aufmärsche. Am 10. November 2018 nahm er etwa noch an einem solchen von Neonazis und Holocaust-Leugnern in Bielefeld teil, der anlässlich des Geburtstages der inhaftierten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel stattfand. (bnr.de berichtete) Vor Gericht wies der Heranwachsende am vergangenen Donnerstag darauf hin, dass er seit geraumer Zeit keinen Kontakt mehr zur rechten Szene habe. (mik)

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Nachbericht zum autonomen 1. Mai in Wuppertal http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/02/nachbericht-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/02/nachbericht-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/#comments Thu, 02 May 2019 18:45:03 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/05/02/nachbericht-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/ übernommen von: www.az-wuppertal.de

Unangemeldete autonome 1. Mai-Demo läuft gut gelaunt ohne Polizeibegleitung durch die Elberfelder Nordstadt

Seitdem der autonome Block 1986 die DGB-Demo symbolträchtig links überholt hat, findet in Wuppertal die unangemeldete autonome 1. Mai-Demo statt. Diese wurde in den 33 Jahren ihres Bestehens von der Polizei immer wieder unterschiedlich stark drangsaliert.
2018 wollten sich der neue NRW-Innenminister Reul und der neue Polizeipräsident Röhrl ihr Profil als „Law-and-Order“-Politiker/Polizisten schärfen und die einzige regelmäßige unangemeldete Demo verhindern. Mit einem Großaufgebot und Anwendung brutaler Gewalt und unter Missachtung der Grundrechte gelang der Plan letztes Jahr.

Auch 2019 wollten Reul und Röhrl – die kein Problem dabei haben, Nazis eine Hitler-Geburtstags-Demo zu ermöglichen – die Demonstration am 1. Mai verhindern.
Hierzu schafften sie aus vielen umliegenden Städten eine Übermacht an Polizeieinheiten ins Tal der Wupper. Diese drangsalierten bereits am Vorabend Passant*innen im gesamten Bereich Elberfelds.
Da der geplante Startpunkt der Demo am Autonomen Zentrum an der Gathe bereits früh durch Polizeieinheiten abgesperrt wurde, planten einige Verwegene den Tag um. So trafen sich ca. 100 Entschlossene, statt auf der Gathe, am belebten Mirker Bahnhof und starteten von dort ihre Demo.

Da die Polizei in ihrem Hass auf alles Freiheitliche so fixiert auf das Autonome Zentrum und in ihren Strukturen zu unflexibel war, konnte die Demo lange ohne Störungen durch die Straßen ziehen. Trotz der vielen Hundertschaften und der „professionellen Vorbereitung“ (so die peinliche Pressemitteilung des Polizeipräsidiums) brauchten die Cops über eine Viertelstunde um den Demonstrationszug in der Nordstadt auszumachen. Gierig nach Gewalt versuchten voll vermummte und schwer bewaffnete Einheiten die Leute in der Franzenstraße zu stellen. Diesen ging es aber um eine selbstbestimmte Demonstration und sie ließen sich nicht auf die von der Polizei gewünschte Auseinandersetzung ein. Sie umschifften die Hooligans in Uniform geschickt und liefen noch eine weitere Viertelstunde durch die Nordstadt. Nachdem die Demonstration sich geschickt in Luft aufgelöst hatte, konnte auch der eilig herbei gerufene Hubschrauber nichts als die Umwelt verschmutzen und Geld kosten.
Danach zeigte sich die Staatsmacht als schlechter Verlierer – so wird der spontane Demonstrationszug durch das Nordstadtviertel in der eigenen Pressemitteilung zum Tag bewusst ausgeblendet und die Presse damit belogen – und schnappte sich willkürlich und teils brutal Leute von der Straße. Selbst Eltern mit kleinen Kindern wurden schikanös kontrolliert.
Eine weitere nicht hinnehmbare Frechheit ist der stundenlange Kessel vor dem AZ. Die wackeren Menschen ließen sich die Stimmung aber kaum versauen.
Wir wissen bisher von einer Ingewahrsamnahme und einigen Platzverweisen. Solidarität an den/die Eingeknastete/n und von Repression Betroffenen. Ab 15 Uhr strömten immer mehr Menschen zum selbstorganisierten Straßenfest auf dem Schusterplatz, das gute Wetter wurde genossen, Redebeiträge u.a. zu Care-Arbeit wurden gehalten und die wunderbare HipHop-Crew AMK trat auf.

Es hat sich gezeigt, dass es in Wuppertal möglich ist, auch gegen den geballten Willen der Staatsmacht, einer immer weiter fortschreitenden Einschränkung von Grundrechten, wie der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit entgegenzutreten, eine selbstbestimmte und unangemeldete Demo durchzusetzen und so zumindest kurz autonom auf die Straßen zu gehen.
Ein kleiner Achtungserfolg konnte dieses Jahr sicherlich erzielt werden. Dennoch bleibt der Ekel vor hunderten brutalen Cops, die Leute einkesseln und nicht ihre Wege gehen lassen. So bleibt klar, dass der heutige Erfolg nur eine Etappe sein kann auf den Weg zu einem angemessenen autonomen 1. Mai in Wuppertal.

In diesem Sinne, auf eine widerständige Offensive!

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Vortrag: Heraus zum autonomen 1. Mai in Wuppertal http://akantifaac.blogsport.de/2019/03/29/vortrag-heraus-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/03/29/vortrag-heraus-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/#comments Fri, 29 Mar 2019 11:31:49 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/03/29/vortrag-heraus-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/ Am Donnerstag 04.04.19 findet im Autonomen Zentrum Aachen ein Mobi-Vortrag zum Autonomen 1.Mai in Wuppertal statt. Kommt vorbei, für einen Imbiss und kleinere Erfrischungen ist gesorgt. Die Türen öffnen um 18.30 Uhr.

Autonomer 1.Mai in Wuppertal – Emanzipatorisch, widerständig, offensiv!

Die letzten Jahre haben erneut gezeigt, dass von Seiten des Staates daran gearbeitet wird, emanzipatorisches und widerständiges Denken und Handeln immer weiter einzuschränken. Das zeigte sich u.a. an den häufigen Angriffen auf Demos in NRW. Seitdem die CDU/FDP-Regierung an der Macht ist, weht diesbezüglich noch einmal ein schärferer Wind.
Doch das Jahr 2018 hat ebenfalls gezeigt, dass es in NRW eine Menge widerständiges Potenzial gibt! Die Kämpfe gegen das PolG und im Hambacher Forst waren absolut nicht ohne. Im Falle vom Hambi sogar allererste Sahne, zudem noch recht erfolgreich und noch lange nicht vorbei! Das neue PolG hingegen ist mittlerweile in Kraft und es ist klar, diese repressiven Maßnahmen werden sich nur dadurch zurück drängen lassen, wenn wir unsere Kräfte sammeln und weiter an einer widerständigen Offensive arbeiten! Wogegen sich unser Widerstand richtet ist klar: Gegen Ausbeutung & Unterdrückung, gegen Rassismus & Sexismus, gegen die brutale Zerstörung der Lebensgrundlage auf diesen Planeten durch RWE und Co.!

Mit dem autonomen 1.Mai geht es uns darum, den repressiven Angriffen des Staates auch praktisch etwas entgegen zu setzen. Es wird allerhöchste Zeit den Angriffen auf unser Leben, unsere Freiheit und unsere Würde geballten Widerstand entgegen zu schleudern!

Deshalb ist für uns klar, dass wir den autonomen 1.Mai verteidigen wollen. Dafür erarbeiten wir unterschiedliche Konzepte, die wir in den gemeinsamen Diskussionsveranstaltungen in euren Zentren vorstellen und mit euch besprechen wollen.

Mobivortrag zum 1. Mai in Wuppertal
Donnerstag 04.04., 18.30 Uhr
Autonomes Zentrum Aachen

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Kategorie C in Hückelhoven-Baal http://akantifaac.blogsport.de/2019/03/14/kategorie-c-in-hueckelhoven-baal/ http://akantifaac.blogsport.de/2019/03/14/kategorie-c-in-hueckelhoven-baal/#comments Thu, 14 Mar 2019 19:29:53 +0000 AK antifa AC News http://akantifaac.blogsport.de/2019/03/14/kategorie-c-in-hueckelhoven-baal/ Im „Crossed Pistons Saloon“ in Hückelhoven Baal soll am Samstag 16.03. erneut ein Konzert der extrem rechten Hooliganband „Kategorie C“ stattfinden. Bei dem Saloon handelt es sich um das Clubhaus des örtlichen Rockerclubs „Outlaws MC“. Dort haben in den vergangenen Jahren wiederholt Konzerte von „Kategorie C“ stattgefunden. Im Frühjahr 2017 war ein Auftritt der Band von Stadt Hückelhoven mittels Ordnungsverfügung verboten worden, ein massives Polizeiaufgebot setzte damals das Verbot durch.
Das Konzert reiht sich ein in eine Häufung extrem rechter Aktivitäten im Kreis Heinsberg. Ende 2017 hatte die Partei „Die Rechte Aachen-Heinsberg“ bzw. deren Projektgruppe „Syndikat 52“ ebenfalls in Hückelhoven im „Bürgerhaus-Baal“eine „Ballermann-Party“ veranstaltet.

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