Archiv für Mai 2019

Nachbericht zum 1. Mai 2019 in Dortmund

In Dortmund hat es in diesem Jahr wieder eine anarchistische 1. Mai Demonstration gegeben. Eindrücke davon sind in diesem Video zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=fq-0oDCuPbo&t=1s.

Übernommen von: Indymedia

Nachbericht zum 1. Mai 2019 in Duisburg – Auch Aachener Neonazis auf der Straße

Aus den Fotos der Nazidemo am 1. Mai 2019 in Duisburg geht hervor, dass auch einige Neonazis aus dem Kreis Aachen mit dabei waren.

Das Bündnis RiseUp schreibt:
+++ Nachbericht: 1000 Antifaschist*innen in Duisburg +++
Zunächst einmal möchten wir uns bei allen Antifaschist*innen bedanken, die am 1. Mai so zahlreich unserem Aufruf gefolgt sind, um den Nazis die Straße streitig zu machen und mit uns für eine befreite Gesellschaft zu kämpfen. Die Bilder unserer Aktion von knapp 1000 Leuten auf der Düsseldorfer Straße waren trotz des massiven Polizeiaufgebotes von ebenfalls 1000 Cops wunderbar anzuschauen. …

Hier findet ihr noch einen kritischen Nachbericht von Kollektiv.26: https://de.indymedia.org/node/32343

Solidarität mit den von Repression Betroffenen des autonomen 1. Mai 2019

In der Nacht vom 02.05.2019 auf den 03.05.2019 kam es in Wuppertal zu angriffen auf die Deutsche Bank, die Sparkasse, die Volksbank und eine Bullenwache. Der Angriff steht im Kontext mit dem vorangegangen autonome 1. Mai dieses Jahres, er steht als Zeichen dafür, dass ein autonomer wiederständiger Kampf gegen das uns unterdrückende kapitalistische System nicht nur an einen Tag gebunden ist. Desweiteren ist er ein Ausdruck der Solidaität mit den Aktivist*innen welche sich nach dem Autonomen 1. Mai des letzten Jahres von Repression durch den Staat betroffen sehen. Weitere Infos findet ihr in einem auf Indymedia veröffentlichten Artikel.
Zu dem Artikel geht es hier .

Solidarität mit den Betroffenen!
Es hat einige getroffen gemeint sind wir alle!

Milde Strafe für rheinländischen Neonazi

Übernommen von bnr.de

29.04.2019 – Erkelenz/Hückelhoven/Berlin
Weil er sich an antisemitischen Gesängen bei einem Aufmarsch zu Ehren des früheren Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß beteiligte, hat das Amtsgericht Erkelenz einen Heranwachsenden aus Hückelhoven unter Auflagen wegen Volksverhetzung nach Jugendstrafrecht verwarnt. Bei dem Aufmarsch am 18. August 2018 in Berlin fiel unter den rund 700 Neonazis besonders der „Rheinland-Block“ auf, weil aus dessen Reihen der Gesang angestimmt wurde: „Wo man Juden deportiert, da ist das Rheinland, schalalalala…“. (bnr.de berichtete).
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Nachbericht zum autonomen 1. Mai in Wuppertal

übernommen von: www.az-wuppertal.de

Unangemeldete autonome 1. Mai-Demo läuft gut gelaunt ohne Polizeibegleitung durch die Elberfelder Nordstadt

Seitdem der autonome Block 1986 die DGB-Demo symbolträchtig links überholt hat, findet in Wuppertal die unangemeldete autonome 1. Mai-Demo statt. Diese wurde in den 33 Jahren ihres Bestehens von der Polizei immer wieder unterschiedlich stark drangsaliert.
2018 wollten sich der neue NRW-Innenminister Reul und der neue Polizeipräsident Röhrl ihr Profil als „Law-and-Order“-Politiker/Polizisten schärfen und die einzige regelmäßige unangemeldete Demo verhindern. Mit einem Großaufgebot und Anwendung brutaler Gewalt und unter Missachtung der Grundrechte gelang der Plan letztes Jahr.

Auch 2019 wollten Reul und Röhrl – die kein Problem dabei haben, Nazis eine Hitler-Geburtstags-Demo zu ermöglichen – die Demonstration am 1. Mai verhindern.
Hierzu schafften sie aus vielen umliegenden Städten eine Übermacht an Polizeieinheiten ins Tal der Wupper. Diese drangsalierten bereits am Vorabend Passant*innen im gesamten Bereich Elberfelds.
Da der geplante Startpunkt der Demo am Autonomen Zentrum an der Gathe bereits früh durch Polizeieinheiten abgesperrt wurde, planten einige Verwegene den Tag um. So trafen sich ca. 100 Entschlossene, statt auf der Gathe, am belebten Mirker Bahnhof und starteten von dort ihre Demo.
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