Archiv für August 2011

Dortmund – Zugtreffpunkte

alertaAm 3.9 wollen Neonazis in Dortmund zum 8. Mal die „Antikriegstagsdemonstration“ durchführen, den größten Neonazisaufmarsch in NRW.

Der Zugtreffpunkt zur Beteiligung an den Aktionen des Alerta – Bündnisses ist am Samstag dem 3.9. um 5.30 Uhr vor dem Aachener Hauptbahnhof. Alle Leute die an den Aktionen des Alerta-Bündnisses teilnehmen wollen, sollten diesen Treffpunkt nutzen.

Zudem gibt’s noch einen Treffpunkt des AFAB, um 7.30 Uhr am Hbf. Dieser sollte aber nur gewählt werden, wenn ihr zu den Blockadeaktionen des DSSQ Bündnisse wollt.

Antifaschistische und antimilitaristische Fahrraddemo durch Aachen am 27.8.

Antifaschistische und antimilitaristische Fahrraddemo durch Aachen
Erinnern und Mobilisieren für den Antikriegstag (01.09. Aachen, 03.09. Dortmund)

Samstag, 27. August 2011, 13:00 Synagogenplatz (bei Regen verdi-Haus Harscampstr. 20) , Dauer: ca. 3,5 Stunden

Warum heißen die Kasernen in Aachen heute noch so, wie die Nazis sie tauften? Neonazi-Propaganda in der Stadt – gewusst, wo und was. Wie wurde Hitler ohne Mehrheit Ehrenbürger in Aachen? Wie hieß das erste Mordopfer durch die Polizei im Jahre 1933? Was geschah am Stadttheater 1933 – 1945? Solidarität gegen Naziterror damals und heute. Wer will heute noch Polen vertreiben? Was tun Wehrbeauftragte als Wehrbeauftragte in den Schulen?

Organisiert von: Gewerkschaft ver.di Aachen-Düren-Erft und VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Region Aachen

Die Fahrraddemo wird unterstützt von: Aachener Friedenspreis, Deutscher Gewerkschaftsbund – Region NRW Süd-West, AK Antifa Aachen, SDAJ

Wir freuen uns über eure zahlreiche Teilnahme.

Mehr Infos finden sich auf der Homepage der VVN

Kurzmitteilungen Update

Die Kurzmitteilungsrubrik ist aktualisiert worden. Um ältere Beiträge zu sehen, klickt einfach auf „älter“.

16.8.2011

16.8.2011
Neonazis der KAL besprühen in der Nacht das AZ Aachen mit Parolen und einem Hakenkreuz.
Am Tag danach werden einige Neonazis gesichtet, die anscheinend ihr „Kunstwerk“ begutachten wollen, darunter Timm M. und Florian L., sowie David B.
In der selben Nacht werden Verkehrszeichen, Stromkästen in Stolberg-Breinig und mehrere Betonsäulen des Stolberger Rathauses mit Naziparolen besprüht.

15.8.2011

15.8.2011
Gegen 4 Uhr Montagmorgen wird ein Brandanschlag auf ein Auto vor dem Haus eines Gewerkschafters in Aachen-Brand durchgeführt. Zudem wird das Haus mit Farbbeuteln beworfen. Der Gewerkschafter vermutet Neonazis hinter dem Angriff, da er am 27.8. ein Konzert gegen Rechts organisiert. Am 14.8 hatte die KAL auf ihrer Homepage einen Artikel zu dem Gewerkschafter gepostet, mit Hinweis auf seinen Wohnort.

9.8.2011

9.8.2011
In Brand, Stolberg und Kornelimünster sprühen Neonazis zahlreiche rechte Symbole und Parolen.
Im Zuge von Aktionen rund um den Todestag von Rudolf Heß, der im NS der Stellvertreter Hitlers war, werden in zwei Aachener Stadtteilen ein Polizeiauto und eine Polizeiwache besprüht.
Im Nachbarstadtteil wurde Mitte der Woche außerdem die Gedenktafel für die im NS ermordeten Juden mit Hakenkreuzen und Parolen geschändet.

6.8.2011

6.8.2011
Naziaufmärsche in Bad Nenndorf und ein versuchter in Bielefeld. Anwesende Neonazis aus Aachen sind u.a. Joachim G., Denis U., Rene L., Karl M. und Patrick L. G. und U. sind dabei in die Ordnerstrukturen eingebunden.

Anfang August

Anfang August 2011
Jahreshauptversammlung der NPD Aachen. Den Vorstand stellen nun laut Szenequellen Mitglieder der KAL, nicht länger das Stolberger Urgestein Willibert K.

30.7.2011

30.7.2011
Am letzten Juli-Wochenende besprühen KAL-Leute in der Gemeinde Wassenberg (Kreis Heinsberg) das Rathaus, die benachbarte Polizeiwache sowie deren räumliches Umfeld mit Hakenkreuzen und Losungen. Dies ist vermutlich die Reaktion auf Ermittlungen gegen die KAL.

22-24. 7. 2011

22.-24.7.2011
KAL Angaben zufolge haben etwa 10-15 KAL Leute an einem Camp im Wald teilgenommen. Es habe mehrere Schulungen die die Themen „20. Juli – Das Stauffenberg-Attentat“, „Antifaschismus“ und „Faschismus“ aufarbeiteten gegeben. Zudem führte eine sogenannte „Gruppe Sport“ „Gemeinschaftssportarten“ in den Wäldern durch. Es ist wohl davon auszugehen, dass hier Wehrsport ausgeübt wurde. Auf einem Foto sind insgesamt 19 Neonazis zu sehen.