Archiv für Juli 2010

4.9. Dortmund. Dem europaweiten Naziaufmarsch entgegentreten!

S4 Banner

MOBI-VERANSTALTUNG IN AACHEN
WO: Infoladen Aachen (Stephanstr. 24)
WANN: Mittwoch 25.08.2010 // 19:00 Uhr

Für den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis erneut europaweit zum so genannten „Nationalen Antikriegstag”. Die seit 2005 jährlich stattfindende Demonstration ist für die extreme Rechte ein günstiger Anlass, um unter dem Deckmantel des „Pazifismus“ ihren Rassismus, Antisemitismus und Antiamerikanismus zu propagieren.
Das S4-Bündnis, ein Zusammenschluss aus lokalen Antifagruppen, ruft dazu auf, am ersten Septemberwochenende nach Dortmund zu kommen und gegen den Naziaufmarsch auf die Straße zu gehen.
Der Vortrag bietet einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Dortmunder Naziszene, betrachtet die aktuelle Situation und informiert natürlich ausführlich über die Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch.

Mobi-Jingle:

Auf zu neuen Taten! No Nazis! Weder in Dortmund, Aachen noch sonstwo!!

Klarstellung: Die Band Sneak-Attack ist keine Nazi-Band

Im Zusammenhang mit einem Artikel auf Indymedia, in dem ein Ex-Member von der Hardcore-Band Sneak Attack aus Aachen als aktiver Neonazi in Aachen geoutet wurde, wurden dort – in den Kommentaren – Vorwürfe an die Band laut, die sich darin zuspitzten, Sneak Attack sei eine „Nazi-Band“. Dem möchten wir hier widersprechen und dazu beitragen ein wenig Schärfe aus der nun an vielen Orten entstandenen Diskussion um die Band zu nehmen. Sneak Attack ist keine Nazi-Band.
In der Band waren zwei Neonazis aktiv, die dort ihre politische Gesinnung – wie Fische im Wasser – verbargen. Nach Bekanntwerden der Strukturen, in denen sich die beiden befanden und befinden, wurden sie aus der Band geworfen. Dass die beiden bei Sneak Attack spielten beweist nichts über die politische Richtung der Band. Es belegt aber ein weiteres Mal, dass Neonazis versuchen, in (Sub)Kulturen zu wirken. Dies ist das Problem. Sneak Attack haben gehandelt und sie haben richtig gehandelt.

Denn im Hardcore sollte kein Platz für Nazis sein!

Dazu eine gute Internetseite: Letsfightwhitepride

„Runder Tisch 2.0″ gegen das Naziproblem in Aachen

Zweiter Runder Tisch zum Naziproblem in und um Aachen am 5.8 ab 20.00 Uhr im Infoladen Aachen

Aufgrund der großen Resonanz beim letzten Mal soll es am 5.8. im Rahmen des Antifa-Cafes ein weiteres Mal einen „Runden Tisch“ mit interessierten Gruppen und Einzelpersonen zum momentanen Naziproblem in und um Aachen herum geben.
Dazu wollen wir euch gerne einladen. Dabei kann ein Austausch über das Geschehen der letzten Wochen und mögliche Gegenstrategien stattfinden, wie beim letzten Mal wird es aber keine feste vorgegebene Themenordnung geben.

Los geht’s um 20.00 Uhr, diesmal im Infoladen Aachen, in der Stephanstraße 24 in 52064 Aachen .

Autonome Vollversammlung NRW am 1.8. in Wuppertal

Dokumentation:

Wir laden euch ein zu einer NRW-weiten Vollversammlung für autonome Politik am 01.08.2010 um 14.00 Uhr im AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3., die Aktivist_innen aus einem breiten autonomen Spektrum ansprechen soll:
NRW-weite kontinuierliche Treffen gibt es in einer (zumindest halbwegs) offenen Form nur noch innerhalb der einzelnen Themenfelder autonomer Politik. Antifas treffen Antifas, Antiras treffen Antiras usw. Den Sinn dessen wollen wir nicht absprechen, aber wir denken, es ist wichtig, diese Themenfelder wieder mehr miteinander zu vernetzen.
Politische Gruppen und Einzelpersonen, die ein autonomes Selbstverständnis haben, arbeiten oft vereinzelt und isoliert in ihren Themenfeldern, zu ihren politischen Prioritäten. Dass die autonome Bewegung so ausdifferenziert ist, dass eine Spezialisierung stattgefunden hat, dass jeder der vielen Kämpfe sich spezifisches Wissen aneignete und produzierte, all das ist nur gut so. Wenn wir es aber nicht schaffen, uns aufeinander zu beziehen, die Differenz zu nutzen, werden wir zu vielen kleinen Ein-Punkt-Bewegungen und verpassen eine riesige Chance: Die Chance, uns auf einer solidarischen Basis zu vernetzen, jeweils von dem Wissen der anderen zu profitieren.
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Neonazi-“Aussteiger“ im WDR-Bericht

In einem Bericht der Sendung Aktuelle Stunde im WDR-Fernsehen wurde am Freitag dem 23.7. ein Beitrag ausgestrahlt, in dem ein angeblich seit 3 Jahren aus der Aachener Neonaziszene ausgestiegener Jugendlicher behauptete, im werde fälschlicherweise immer noch vorgehalten, dass er ein Nazi sei. Einem Artikel zufolge, der auf den Indymedia Seiten veröffentlicht wurde, ist dem wohl auch so. Der Artikel findet sich bei Indymedia unter der Rubrik „Antifa“, und auf der Seite Indymedia- Linksunten auf der Hauptseite.

Diesen Artikeln zu Folge ist der Typ nach wie vor in der Neonaziszene involviert.

Antifa-Café am 15.7.

Das nächs­te An­ti­fa-​Café fin­det am 15.07. im AZ Aa­chen statt, wie immer ab 20 Uhr .

Thema ist das vom 27.09 bis 03.10 stattfindende No Border Camp in Brüssel.
Infos hierzu findet ihr auch unter http://www.noborderbxl.eu.org/

Gegendarstellung zur Berichterstattung der AN und AZ zur antifaschistischen Demonstration am 18.6.2010 in Aachen

Zur Berichterstattung der AN und AZ zur antifaschistischen Demonstration am 18.6.2010 in Aachen, haben die drei veranstaltenden Gruppen, also AZ Aachen, Antifa A³ und AK Antifa Aachen eine Gegendarstellung verfasst:

In der Aachener Lokalpresse, im Print- und Onlinebereich, fanden sich nach der antifaschistischen Demonstration in Aachen insgesamt drei Artikel diesbezüglich. Auf diese möchten wir gerne eingehen, um das Bild der VeranstalterInnen darzulegen, das sich durchaus anders gestaltete.
Bereits im Vorfeld der Demonstration findet sich ein Artikel „Am Freitag: Demonstration gegen Rechte“ in den Aachener Nachrichten, dem entnommen werden kann, dass sich in Aachen rechte Gewalt in den letzten Wochen und Monaten nocheinmal intensiviert hat. Aber wir lesen dort auch: (mehr…)