Archiv für Juni 2010

„Runder Tisch“ gegen das Naziproblem in Aachen

„Runder Tisch“ zum Naziproblem in und um Aachen

Das nächste Antifa-Cafe am 1.7. wollen wir insofern umfunktionieren, als dass es einen „runden Tisch“ mit interessierten Gruppen und Einzelpersonen zum momentanen Naziproblem in und um Aachen geben wird. Dazu wollen wir euch gerne einladen.

Wir stellen und das so vor, dass sich über das Geschehen der letzten Monate ausgetauscht werden kann, und Gegenstrategien entwickelt werden können, dass Gespräch ist aber explizit offen, es gibt also keine feste Themenordnung.

Los gehts am 1.7. ab 20.00 Uhr im AZ Aachen, wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt.

[Aachen] Demo gegen Nazistrukturen

[Aachen] Demo gegen Nazistrukturen

Um die 650 Antifaschist_innen demonstrierten am Freitagabend durch die Aachener Innenstadt. Die Demonstration antwortete auf zunehmende Neonazi-Gewalt in Aachen, auf etliche Angriffe auf Menschen vor dem Autonomen Zentrum in den letzten Wochen, auf das Parteibüro der Linken, auf Abiturfeiern, auf neonazistischen Übergriffe während des ersten Deutschlandspiels.
Nach Grußworten von Hein Kolberg, ehemaliger KPDler und Zeitzeuge, der berichtete, dass auch Widerstand gegen den Nazismus Tradition hat, hören wir eine Rede des Antifa AK Köln, in der die Angriffe in Aachen in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext gestellt wurden. Wer nicht gegen die gesellschaftlichen Bedingungen des Nazismus, gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus agiere, werde gegen Neonazismus nicht ankommen. Dem Aufruf nach offensiver antifaschistischer Praxis folgte der Beginn der Demo. (mehr…)

Updates zur Antifademo am 18.6.

Am Donnerstag findet im AZ Aachen wieder das Antifa Café statt, wie immer ab 20.00 Uhr
Erst wird es einen Vortrag zum Antiknast-Tag am 19.06 in Aachen geben.
Danach gibt es einen Vortrag zur aktuellen Situation in Aachen und letzte Informationen zur Antifa-Demo am 18.06 in Aachen.

Hier schonmal die EA-Nummer für die Demo: 0176 65411488

Am vergangenen Sonntag gab es wieder Nazistress in der Pontstraße, dazu gibt es Berichte bei , bei Klarmann und bei Indymedia.

Neonazidemo am 12.6. in Venlo erlaubt

In letzter Minute hat ein niederländisches Gericht einen Aufmarsch der neonazistischen Partei „NVU“ in Venlo erlaubt. Der Aufmarsch soll morgen am Samstag dem 12.6., dem Geburtstag von Anne Frank, stattfinden.

Informationen zu den Gegenaktionen finden sich bei der niederländischen Antifaseite Laat ze niet lopen!!

Außerder hier ein Artikel bei Indymedia

Weitere Nazi-Übergriffe in Aachen

Am Montag gab es weitere Naziangriffe in Aachen, dazu ist bei Indymedia offenbar ein Artikel erschienen, zu finden hier :
Artikel bei Indymedia

Update: es sind zwei Presseberichte des Journalisten Michael Klarmann zu den Geschehnissen am Montagnachmittag und Montagabend erschienen. Montagnachmittag wurde das Bildungsstreikcamp von Neonazis bedroht und provoziert, dazu hier ein Bericht bei AN-Online.
Montagabend feuerten Neonazis mit einer Gaspistole auf BesucherInnen des AZ, dazu hier ein Bericht.

Außerdem gab es eine Soliaktion in Köln, mit der zur Teilnahme an der Antifaschistischen Demonstration am 18.6. in Aachen aufgerufen wurde.

Bericht bei Indymedia

Aufruf zur Antifademo am 18.6. in Aachen

Aufruf zur Demonstration am 18.6.2010 um 20:00 Uhr vor dem AZ-Aachen: Keine Straßen, keine Räume, keine Stadt den Nazis!

*Stand der Dinge*

Die Aachener Neonazi-Szene machte in letzter Zeit wieder einmal von sich reden. So häufen sich Angriffe von Neonazis auf alternative Kultureinrichtungen, linke Freiräume und politische Gegner und Gegnerinnen. Es werden Jugendliche mit linkem oder migrantischem Hintergrund immer wieder in Aachener Kneipen oder Discos von Mitgliedern der Kameradschaft Aachener Land (KAL) und anderen Naziorganisationen angegriffen, das Parteibüro der „Linken“ fortwährend beschädigt und Antifaschistinnen und Antifaschisten gezielt attackiert.

Neustes ‚Lieblingsziel’, neben Privatwohnungen von Familien, scheint dabei das Autonome Zentrum in Aachen zu sein. In regelmäßigen Abständen tauchen neonazistische Sprühereien und immer wieder das Kürzel KAL am AZ Aachen auf. Auch wurden in der Vergangenheit mehrfach Besucherinnen und Besucher von Konzerten oder politischen Veranstaltungen auf ihrem Heimweg abgefangen und angegriffen. Jüngst trauten sich bewaffnete Neonazis wiederholt Veranstaltungen des AZ zu attackieren. Sie sprühten durch den Briefschlitz im Eingangsbereich Pfefferspray und eine andere Flüssigkeit auf dahinter stehende Personen und warfen eine Flasche mit einer uns unbekannten Substanz ins Treppenhaus.
In der gleichen Nacht wurde das Parteibüro der „Linken“ angegriffen und Parolen an die Wohnhäuser von Antifaschist_Innen gesprüht. Zwei Nächte später wurden Personen, die sich auf dem Vorplatz des AZ befanden aus einem Auto heraus durch eine Zwille mit Stahlkugeln beschossen. Es wurde niemand verletzt. (mehr…)

Weitere Infos zur Antifademo am 18.6. in Aachen

Kein Raum, keine Straße, keine Stadt den Nazis!

Weiterhin haben wir im Internet einen Jingle gefunden, den wir euch nicht vorenthalten wollen:

Es gibt nun einen Aufruf vom Antifa AK Köln sowie einen gemeinsamen Zugtreffpunkt in Köln: Freitag 18.6, 17.45 Uhr, Köln HBF

Am Freitag dem 11.06 findet um 17 Uhr im Kino-Saal des AZ-Köln ein Info-Vortrag zur Situation in Aachen sowie gleichzeitig zur Mobi für die Demo am 18.6 statt.
Danach gibts noch eine Filmvorführung des Films „Warum Israel“ veranstaltet von der Gruppe Shutdown

Angriffe auf,s AZ in Aachen, Antifademo am 18.6.

Wieder Freiraum unter Beschuss:

Montag Abend, am 31.05.10, wurde erneut das Autonome Zentrum in der Vereinsstrasse von schwer bewaffneten Neonazis angegriffen. Am 03.06.10, in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag kam es zu einem weiteren Angriff auf das AZ. Diese jüngsten Vorfälle reihen sich in eine Vielzahl von Nazi-Attacken in und um Aachen, mit bewusster Kalkulation einer möglichen Todesfolge, ein.
Erneuter Neonazi-Angriff Auf das Autonome Zentrum, Aufruf zur Demonstration

Aachen. Montag Abend, am 31.05.10, wurde erneut das Autonome Zentrum in der Vereinsstrasse von Neonazis angegriffen.
Während eines Treffens wurde gegen 23:00 Uhr durch einen Briefschlitz im Eingangsbereich Pfefferspray und eine andere Substanz auf dahinter stehende Personen gesprüht. Darüber hinaus wurde eine Flasche mit unbekannter Flüssigkeit in das Treppenhaus geworfen. Die drei Angreifer, welche dem Neonazispektrum zuzuordnen sind, waren mit Tüchern und Ski-Brillen vermummt, außerdem führten sie Schlagwerkzeug in Form eines Teleskopschlagstockes und einer Art Morgenstern mit sich.

Am 03.06.10, in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag kam es zu einem weiteren Angriff auf das AZ.
Während sich mehrere Personen auf dem Vorplatz des AZ aufhielten, wurden aus einem Auto Stahlkugeln mit Hilfe einer Steinschleuder auf Kopfhöhe geschossen. Eine Todesfolge wurde von den Angreifern dabei bewusst in Kauf genommen.
Diese Angriffe reihen sich in eine Vielzahl neonazistischer Attacken ein. Immer wieder tauchten Schriftzüge der „Kameradschaft Aachener Land“ an den Außenwänden des Autonomen Zentrums auf. Wiederholt wurde Besucherinnen und Besuchern in der Umgebung des AZ aufgelauert und es kam zu tätlichen Angriffen.

Die Angriffe auf das AZ und sein Publikum resultierten aus einem verstärkten Auftreten von Neonazis in der Aachener Innenstadt. Regelmäßig finden Übergriffe auf Menschen statt, die nicht in das faschistische Weltbild passen. So stehen neben dem AZ, das Parteibüro der „Linken“, wie auch Privatwohnungen von politischen Gegnerinnen und Gegnern im Fokus rechter Gewalt. Diskotheken und Kneipen in der Aachener Innenstadt sind häufig Treffpunkte von denen eine Vielzahl an Übergriffen ausgeht.
Die Angriffe auf das AZ sind ein weiterer Beweis für das provokant offensive Auftreten von Neonazis in Aachen.

Es ist nicht Ausnahme, sondern Regel, dass diese Übergriffe seitens Polizei, Justiz und Stadt entpolitisiert oder verschwiegen werden. So wird der marodierende Neonazi-Mob, mit seiner Auslebung des Vernichtungswahns, zu „alkoholosierten Jugendlichen“ verklärt. Wo Stadt und Polizei die Augen verschliessen, sind wir mehr denn je gezwungen selbst aktiv zu werden!

Daher sehen wir, das Autonome Zentrum, der AK Antifa Aachen und die Auntonome Antifa Aachen A³, es als notwendig an, sich dem gemeinsam entgegenzustellen und rufen zu einer antifaschistischen Demonstration gegen rechte Gewalt und neofaschistische Formierung, für eine antifaschistische Organisierung und für freie Kultur auf.
Treffpunkt ist am 18.Juni um 20 Uhr auf dem Vorplatz des Autonomen Zentrums.

Infos auch bei Indymedia
und bei klarmann

Der Flyer ist beim Bericht der Autonomen Antifa Aachen A³ zu finden