Archiv für August 2009

Nächstes Antifa-Cafe und wichtiges Update zu Dortmund

Das nächste Antifa-Café findet am Donnernstag 3.9. 09 wie immer ab 20.00 Uhr im AZ Aachen statt. Thema wird diesmal vor allem der anstehende Neonaziaufmarsch am 5. September in Dortmund sein. Von antifaschistischer Seite wird seit mehr als einem halben Jahr gegen diesen Aufmarsch mobilisiert, und an diesem Tag werden sehr viele Antifaaktionen stattfinden. Dazu wird es einen kurzen Vortrag und letzte Infos geben. Ausführliche Informationen finden sich unter s5.noblogs.org

Am Freitag findet auch eine Vorabenddemo statt, mehr Infos dazu gibt es unter nationalismus-überwinden.de

Der Treffpunkt für die gemeinsame Fahrt nach Dortmund ist Samstag morgen um 6.45 vor dem AZ Aachen (Vereinsstraße 25)

Weiteres zu den Vorfällen am Montag dem 17.8

Auf Indymedia ist ein Artikel über die Neonaziangriffe am Montag während/ nach dem St. Pauli-Alemannia Aachen Spiel erschienen, der durchaus lesenswert ist.

genaueres siehe hier: http://de.indymedia.org/antifa/

Update: Antifa-Café am 20.8

Das Antifa Café findet diesmal nicht im AZ Aachen, sondern im Infoladen Aachen in der Stephanstraße 24 statt. Los gehts wie immer ab 20.00 Uhr

Diesmal wird wieder ein Film gezeigt, und es wird über die Vorfälle vor und nach dem St.Pauli gegen Alemannia Aachen Spiel am Montag Abend geredet werden.

Antifa Action Days in Dortmund

In Dortmund wollen am Samstag dem 5. September Neonazis eine Großdemo ( Antikriegstag ) durchführen. Es sollte dafür gesorgt werden, dass dieser Aufmarsch ein Desaster wird. Bereits am 4.September wird es eine antifaschistische Vorabenddemo geben:

am 5. September startet um 11. 00 Uhr eine große Antifademo in Dortmund, hier der Link zum Bündnis:

http://s5.noblogs.org/

Mehr Infos folgen

Prozess gegen SS- Mann Ende Oktober

In Aachen beginnt Ende Oktober der Prozess gegen ein niederländisches Mitglied der Waffen SS. Der Mann wurde in den Niederlanden zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt, floh aber nach Deutschland, erhielt die deutsche Staatsbürgerschaft ( so einfach ist das manchmal ) und durfte nicht ausgeliefert werden.

mehr infos dazu gibt es hier :
http://www.an-online.de/news/topnachrichten-detail-an/998713/Prozess-gegen-SS-Mann-beginnt-Ende-Oktober
und hier :
http://klarmann.blogsport.de/2009/08/03/mitte-prozess-gegen-ss-mann-beginnt-ende-oktober/

sowie einen Artikel auf Indymedia:

http://de.indymedia.org/2009/07/255647.shtml

Nichts und Niemand ist vergessen!

Veranstaltung zu Chiapas/Mexiko

VeranstalterInnen-Info:

Im Infoladen Aachen findet am Freitag dem 7. 8. eine Veranstaltung zu Chiapas/ statt, los gehts ab 19.00 Uhr, der Infoladen Aachen ist in der Stephanstraße 24

Chiapas im Visier von Politik und Kapital

Der südmexikanische Bundesstaat Chiapas ist nicht erst seit 1994 ein Ort
gesellschaftlicher Widersprüche zwischen politisch-ökonomischen Eliten und
der bäuerlich-indigen Bevölkerung, die für ein Ende von Ausbeutung und
Unterdrückung kämpft.

Die zapatistische Bewegung arbeitet seit 1994 an der Verbesserung der
Situation ihrer Gemeinden und konnte vor allem in den Bereichen Gesundheit,
Bildung, Justiz und basisorientierte Selbstverwaltung beachtliche Erfolge
erreichen. Parallel dazu versucht die außerparlamentarische Bewegung,
sämtliche benachteiligten Bevölkerungssektoren in ihre emanzipatorischen
Prozesse einzubeziehen.

Im Gegensatz zu den linksgerichteten Parteien in Südamerika streben die
Zapatistas nicht die Übernahme der Staatsmacht an. Sie wollen über eine
mexikoweite zivile Mobilisierung von unten (die die sogenannte „Andere
Kampagne“), eine völlige Neuordnung der gesellschaftlichen Verhältnisse
erreichen, die in einem mehrjährigen Prozess erarbeitet und mittels einer
neuen, partizipativen und antikapitalistischen Verfassung durchgesetzt
werden soll.

Aktuell sind diese Errungenschaften und Visionen der Basisbewegungen
vielleicht so bedroht wie selten zuvor, da Chiapas als extrem
ressourcenreicher Bundesstaat immer stärker ins Visier von Politik und
Kapital gerät – im nationalen wie im globalen Rahmen.

Zwischenzeit e.V. bietet ab sofort einen aktuellen 90-minütigen bebilderten
Vortrag zur Situation in Chiapas an, der vor allem die Themen behandelt, die
im deutschsprachigen Rahmen bisher wenig bekannt sind.

Referent Luz Kerkeling, Mitarbeiter von CIEPAC A.C. (Zentrum für ökonomische
und politische Forschung) in San Cristóbal, Chiapas, sowie von Zwischenzeit
e.V. (Münster), kehrte Ende April von einem über zweijährigen Forschungs-
und Arbeitsaufenthalt aus Mexiko zurück.

Hauptthemen des Vortrags sind:

1) neoliberale „Enwicklungs“- und Ordnungsprojekte:

- Raub und Privatisierung bäuerlich-indigener Ländereien
- Entvölkerung der ländlichen Gemeinden durch Umsiedlungsprogramme
(„ciudades rurales“)
- Tourismusprojekte (Agua Azul, Palenque u.a.)
- Ausbeutung der Biodiversität
- Monokulturen
- Agrosprit
- Kriminalisierung und Militarisierung (ASPAN, Nordamerikanische Allianz für
Sicherheit und Prosperität)
- Migration
- „Proyecto Mesoamérica“ – die Fortführung des Plan Puebla-Panamá unter
anderem Namen

2) gesellschaftlicher Widerstand:

- wachsender Widerstand gegen die hohen Stromtarife
- die aktuelle Situation in den zapatistischen Gemeinden
- die „Andere Kampagne“ in Chiapas und Mexiko
- weitere unabhängige soziale Bewegungen in Südmexiko

Infos

Infos aus der Region Aachen gibt es nach wie vor auf der Seite www.no-nazis.net, und hier auf dieser Seite natürlich auch :-)